Wir und die Zukunft der Arbeit – Best of Interviews

Lena Marie Glaser, (c) Barbara Kraml

Lena Marie Glaser befragt Expertinnen der neuen Arbeitswelt, wie sie arbeiten wollen. Schreibt mir eure Anregungen und Kommentare: lena@basicallyinnovative.com

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Das sind meine Lieblingszitate:

„Flexibilität und Selbstbestimmung sind für mich extrem wichtig und wertvoll. Ich mag die Abwechslung und die Entscheidung, wann und wo ich mich welchen Inhalten widmen mag.“ Julia Andorfer

„Kreativ sein, Ideen spinnen, Spaß haben, nach Lösungen suchen, um den Status Quo zu verbessern, immer wieder neue Herausforderungen meistern. Und natürlich auch: ein Einkommen haben.“ Miriam Mlczoch

„Aber auch für Menschen ohne Betreuungspflichten erscheint es mir wichtig, dass Arbeitsverhältnisse so gestaltet sind, dass sie uns ausreichend Energie für andere Dinge im Leben lassen.“ Antonia Wenzl

„Wahre Bedeutung zu schaffen anstatt irgendwelchen Zahlen/Euros zu dienen.“ Monika Kletzmayr

„Meine Arbeit sollte möglichst flexibel organisiert sein. Ich will, dass Arbeit und Familie kompatibel sind. Andererseits wünsche ich mir klare Arbeitsbereiche und -zeiten.“ Miriam Mlczoch

„Arbeit macht mich glücklich, wenn es sich nicht wie anstrengende Arbeit anfühlt, sondern leicht und erfüllend ist, ich in einem Flow-Gefühl schwebe und andere durch mein Tun bereichern und bestärken darf.“ Julia Andorfer

„Arbeit bedeutet für mich eine Form der Weiterentwicklung meines Selbst, eine Art der eigenen Entfaltung sowie des Lernens und Umgeben sein von neuen Herausforderungen. Ich arbeite gerne, umso wichtiger ist es jedoch, dass ich Spaß habe an dem was ich tue und Raum für Freizeit, Auszeit und Reflexion vorhanden bleibt.“ Isabel Oostvogel

„Ich denke, es geht nicht immer um das „Was“, sondern darum, welche Qualitäten von Arbeit einem wichtig sind. Und die kann man dann ganz gratis in das einbauen, was man gerade so macht. Und die meisten Beschränkungen macht man sich sowieso selbst. Mal ganz ehrlich: was hält uns denn WIRKLICH ab?“ Monika Kletzmayr

„Vor allem ist mir wichtig, dass ich mich durch meine Arbeit ausdrücken kann, dass ich immer Neues lerne, dass ich in guter Gesellschaft bin, dass ich was Sinnvolles machen kann – genau wie in anderen Bereichen meines Lebens.“ Lena Robinson

„Mein idealer Arbeitsplatz schafft die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Er gibt mir die Freiheit, Dinge auszuprobieren, aber stellt mir Inhalte sowie Sparringpartner bereit, die meine Arbeit herausfordern.“ Isabel Oostvogel

„Früher dachte ich, es sei so wichtig, dass jeder seinen Purpose findet und den „richtigen“ Job dazu. Mittlerweile bin ich da gelassener geworden.“ Monika Kletzmayr

„Im Laufe der Jahre habe ich herausgefunden, dass es mir besonders wichtig ist mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ähnliche Grundhaltungen haben. Auch ein wertschätzender, kollegialer Umgang und transparente Strukturen sind mir wichtig.“ Antonia Wenzl

„Ganz egal, was ich mache, ich möchte es mit Freude und Begeisterung tun können, denn das ist der Motor, der mich antreibt Herausforderung anzunehmen und Krisen zu überstehen.“ Julia Fabrick

„Die Unternehmen sollten starten, die eigene Organisation wie die Kundenwelt zu betrachten und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hören: Wer seine Kunden kennt, der darf sich glücklich schätzen, denn das führt zu Erfolg.“ Isabel Oostvogel

„Flexibilität ist ein ganz wesentlicher Faktor für mich für eine gute Work/Life-Balance und ein Aspekt meiner Selbstständigkeit. Daher bin ich auch ein großer Fan von Jobsharing.“ Julia Andorfer

„Wie können wir Arbeiten und Wirken ohne uns auszupowern? Wie können wir das tun was in uns brennt und dennoch Geld verdienen? Wie können wir Sinn in dem finden was es zu tun gibt?“ Kersten Kloser-Pitcher

„Also momentan brauche ganz viel Freiraum. Ich will mir alles selbst einteilen können und auch Aufgaben und Projekte ablehnen können, wenn ich nicht dahinter bin. Dafür bin ich, glaube ich, extrem committed. Deshalb geht das.“ Lena Robinson

„Auch wenn es abgedroschen klingt: Nehmt euch die Zeit, euch mit euren eigenen Gedanken zu beschäftigen und den eigenen Lebensweg zu reflektieren. Das gelernte Muster Schule – Studium/Ausbildung – Arbeit ist nur eine Möglichkeit sein Leben zu leben.“ Matthias Pirngruber

„Mein Traum wäre es, mehr körperlich und vor Ort aktiv zu sein, mich für die Gesellschaft oder Natur einzusetzen und nicht mehr so viel vor dem PC zu sitzen. Ich möchte raus und dort sein, wo Hilfe benötigt, wo etwas umgesetzt, zusammengearbeitet, Mehrwerte geschaffen, Menschen befähigt und in Lösungen gedacht wird.“ Isabel Oostvogel

„Zusammenarbeit ist mir am allerwichtigsten. Ich merke, dass mich die Projekte am meisten motivieren in denen eine gute Zusammenarbeit besteht. Ich denke, einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist Klarheit und eine gewisse Übereinstimmung über den Sinn und Zweck des gemeinsamen Unterfangens.“ Lena Robinson

„Menschen arbeiten unterschiedlich und haben in einer Zusammenarbeit auch unterschiedliche Bedürfnisse. Wichtig ist, dass die Kommunikation gut funktioniert und dass es Raum für die Meta-Ebene gibt.“ Lena Robinson

„Ich arbeite derzeit ausschließlich im Büro und weiß diese Abgrenzung vom Privaten sehr zu schätzen. Natürlich bringt es auch Freiheiten mit sich an unterschiedlichen Orten tätig zu sein. Ich tue mir aber ohnehin schwer, die Arbeit im Kopf nicht mit nach Hause zu nehmen. Wenn sie zumindest physisch dort verortet bleibt, wo ich auch arbeite, dann macht es das für mich einfacher.“ Antonia Wenzl

„Für mich ist es unglaublich bereichernd, dass ich mich täglich mit Menschen austauschen kann, die vor den gleichen Herausforderungen stehen und von denen ich lernen kann. Sehr wertvoll erlebe ich eine möglichst große Diversität in Teams und die Fähigkeit unterschiedliche Sichtweisen und Problemlösungszugänge wertschätzen zu können.“ Antonia Wenzl

„Wichtig ist, dass man in Bewegung bleibt, Neues ausprobiert, hin und wieder eine Lebensklausur einlegt und sich immer wieder fragt, ob man mit seiner Arbeit, mit dem was man tut, glücklich ist. Falls nicht, ist es Zeit für Veränderung – immerhin verbringen wir den Großteil unseres Lebens damit. Ich glaube nichts im Leben ist unmöglich, solange man bereit ist seine Perspektive auch mal zu verändern.“ Julia Fabrick

„Ich mache meine Projekte, weil sie mir Spaß machen, mein Leben finanzieren, mich herausfordern und persönlich weiterbilden. Es stehen „egoistische“ Motive an erster Stelle. Wichtig ist mir der gute Umgang mit meinen Partner_innen und Kund_innen und in Zukunft auch mit meinen Mitarbeiter_innen.“ Matthias Pirngruber

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