Die neue Arbeitswelt: So findest du deinen Traumjob

Ana Popescu In the Studio basically innovative

In der neuen Arbeitswelt wechseln wir immer wieder unseren Job. Besonders meine Generation, die Millennials. Wir können es uns gar nicht vorstellen, so wie unsere Eltern, das ganze Leben im selben Unternehmen zu bleiben. Ein Artikel, der aufzeigt, wie wir immer wieder den persönlichen Traumjob finden.

Von Lena Glaser

2017 habe ich einen sicheren Job aufgegeben, der mich unglücklich gemacht hat. Ich machte mich auf die Suche nach meinem Traumjob. Auf diesem Weg habe ich vieles gelernt und mit anderen über ihre Erfahrungen gesprochen.

Das sind meine Tips und Erfahrungen, um immer wieder den Traumjob zu finden.

Analysiere dich. Finde deine echten Stärken und wahre Leidenschaft. Wie das bei mir funktioniert hat? Mein Coach hat mir dazu geraten, in mein eigenes Notizbuch zu notieren, was ich seit meiner Kindheit am liebsten gemacht habe. Dann habe ich überlegt, welche Tätigkeiten und Aufgaben mir jetzt am meisten Spaß machen und besonders leicht gelingen. Alles notieren, sammeln, strukturieren.

Mache ein Gedankenexperiment. Stelle dir vor, es ist alles möglich. Du kannst beruflich alles machen, was du willst. Wie würde dein Alltag dann aussehen, was würdest du tun? Das ganze funktioniert bei mir auch besonders gut mit einem weißen Blatt Papier und einem Stift: Einfach drauf los schreiben. Was willst du am allerliebsten beruflich machen?

Recherchiere. Es gibt mittlerweile unzählige Plattformen, die uns Ideen für neue Jobs geben. Bewertungsplattformen wie kununu oder Great Place to Work zeigen, welche Unternehmen sich (zumindest öffentlich) als gute Arbeitgeber auszeichnen. Auf Whatchado findet ihr Videos mit Berufstätigen aus allen Branchen, die ihre persönlichen Erfahrungen teilen.

Frage nach. Kennst du jemanden, der einen Beruf hat, den du interessant findest? Verabredet und tauscht euch aus. Erkundige dich auch nach den negativen Seiten im Alltag.

Besuche Netzwerkveranstaltungen. Wie du die richtigen findest? Frage Bekannte aus der Branche deiner Wahl, abonniere Newsletter von Events und Workshop-Organisatoren, suche online nach Gruppen (zb Facebook, Xing, LinkedIn). So verpasst du keine Veranstaltung mehr, die vielleicht schon die zündende Idee oder einen nützlichen Kontakt bringt.

Lena Glaser (c) Pflaum

Baue deine Personal Brand. In der neuen Arbeitswelt wird es immer wichtiger, sichtbar zu werden mit den eigenen Stärken und Interessen. Nur so kommt der Traumjob zu uns. Artikel der SZ

Für mich war es ein ziemlich großer Sprung: Von der Juristin im öffentlichen Dienst zur Bloggerin über die neue Arbeitswelt und Kommunikationsexpertin. Ich wollte öffentlich so wahrgenommen werden, wie ich bin und nicht was meine Zeugnisse sagen. Mein Blog hat mir sehr dabei geholfen, mich so zu positionieren. Du willst das auch? In Workshops unterstütze ich dich dabei. Schreib mir!

Bleib gelassen. So eine berufliche Veränderung kann manchmal echt anstrengend sein. Du befindest dich auf einem Weg, einem längeren Prozess, der sich aber auszahlt. Es heißt dran bleiben. Vertraue dabei auf deine eigenen Stärken.

Such dir neue Vertraute, die dich verstehen. Meine persönliche Erfahrung war, dass sich das bekannte Umfeld verändert. Viele verstehen nicht, was los ist oder warum ihr euch verändern wollt. Jobwechsel erfordert Mut – wir verlassen die eigene Komfortzone. Menschen, die dich immer wieder bestärken und unterstützen, sind in dieser Zeit unglaublich wichtig.

Hol dir professionelle Unterstützung. Ich persönlich habe unglaublich wertvolle Erkenntnisse in meinen Coachingstunden gewonnen. Mir wurde klar, mein vermeintlicher Traumjob ist eine Illusion. Dadurch sind neue Ideen entstanden. Ich konnte mich weiterentwickeln und hab zu mir gefunden. Bin reflektierter als je zuvor. Weiß was ich will und was nicht.

Höre auf die innere Stimme. Du hast ein tolles Jobangebot, doch irgendwas fühlt sich nicht richtig an? Dann vertraue auf dieses Gefühl. Denn meistens stimmt da etwas nicht. Daher stell dir ganz klar die Frage: Wie fühlt es sich an, wenn du dir vorstellst, dort zu arbeiten?

Wie seht ihr das? Schreibt mir: Lena@basicallyinnovative.com

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