Mentoring für die neue Arbeitswelt

Derzeit sucht derStandard als Medienpartner von WoMentoring, einem Mentoringprogramm für Frauen, nach neuen Mentees. Ich wurde eingeladen einen Text darüber zu schreiben; Teile davon wurden in der Printausgabe am 19.9.2020 veröffentlicht. Auf meinem Blog könnt ihr die ungekürzte Version nachlesen.

Von Lena Marie Glaser

Gestern Abend war es wieder so weit. Unsere von Catrine initiierte „Amazing Business Women“ Gruppe traf sich auf ein gemütliches Abendessen im Motto in Wien. 2019 aus dem WoMentoring entstanden, tauschen wir uns regelmäßig aus, empowern und vernetzen uns. Wir, das sind engagierte, junge Frauen mit verantwortungsvollen Positionen; die meisten sind Führungskräfte in etablierten Unternehmen, einige – so wie ich – selbst Unternehmerinnen.

In letzter Zeit nehme ich den Wunsch junger Frauen nach einer Mentorin, einem Mentor verstärkt wahr. Mentoringprogramme liegen im Trend – und WoMentoring ist eines der etablierten. Viele suchen nach einem Austausch außerhalb des eigenen Unternehmens, nach Feedback, Vernetzung und persönlicher Begleitung bei der beruflichen Weiterentwicklung.

Auch bei mir war das so. Als ich 2017 mein Leben auf den Kopf stellte und meine etablierte Position als juristische Referentin im Finanzministerium an den Nagel hängte, begann ich zu erforschen, wie junge Menschen in Zukunft arbeiten wollen. Ich startete meinen Blog basicallyinnovative.com, begab mich auf Lernreisen in neue Arbeitswelten und teilte so die neu gewonnenen Perspektiven. Schritt für Schritt nahm die öffentliche Aufmerksamkeit zu: Vorträge, Arbeitsgruppen, Publikationen und Interviews für TV, Radio, Podcasts und Printmedien. Meine Plattform wurde größer – eine völlig neue Herausforderung für mich.

Ich wünschte mir daher eine Sparringpartnerin, entdeckte Nana Siebert in der WoMentoring-Ausschreibung im derStandard und bewarb mich. Im Rahmen einer journalistischen Ausbildung hatte ich die engagierte, ermutigende Journalistin und Medienmanagerin kennengelernt. Eine Frau, die ihren Weg geht und offen ist für Veränderung und neue Zugänge. Also Eigenschaften, die ich sehr schätze. Unsere Mentoring-Treffen, die ich strukturiert vorbereitete, waren daher sehr bereichernd. So wie auch der Austausch mit den Mentees – mittlerweile unsere „Amazing Business Women“.

Im Jahr 2020 heißt gutes Mentoring: „Wir treffen uns auf Augenhöhe“. Das lebe ich nun auch selbst als Sparringpartnerin für junge Frauen, die sich an mich wenden. Es geht darum, mit Mentoring zu empowern, Wege aufzuzeigen und zu vernetzen. Und es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn Mentorin und Mentee mit frischen Perspektiven, gestärkt und einem Lächeln nach Hause gehen.

Mehr dazu: Der LinkedIn Artikel „Mentoring & die Zukunft der Arbeit – Meine 3 Learnings für New Work“

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