Millennials und die neue Arbeitswelt: So wechselt du erfolgreich deinen Job

Ana Popescu In the Studio basically innovative

Von Lena Glaser

Jobwechsel? In Zukunft wird das zur Regel. Manche von uns sind bereits routinierte Jobhopper, für andere ist es eine große Herausforderung. Der Jobwechsel kann sehr unterschiedliche Gründe haben: Manche möchten sich selbst verwirklichen, andere fliehen vor der großen psychischen Belastung am Arbeitsplatz, andere verlieren diesen ungewollt. 

Mit diesem Artikel möchte ich aufzeigen, wie wir diese Veränderung für uns persönlich nutzen können. Meine eigenen Erfahrungen und viele Gespräche mit Menschen, die ihren Beruf erfolgreich gewechselt haben habe ich hier zusammengefasst. Im Mittelpunkt muss eigentlich immer die Frage stehen: Wie WILL ich eigentlich arbeiten?

10 Schritte für den erfolgreichen Jobwechsel

#1 Finde heraus, was dir liegt und was dich wirklich interessiert. Sammle, brainstorme, schreibe dir auf, welche Tätigkeiten dir Spaß machen und besonders leicht gelingen. Versuche kreativ zu sein und dich nicht von der inneren Unsicherheit ablenken zu lassen. Erinnere dich an deine Kindheit, was hat dir Spaß gemacht? Dieses Gedankenexperiment kann helfen: Stelle dir vor, du hast genug Geld, es gibt keinerlei Hindernisse, wie würde dein Alltag dann aussehen, was würdest du machen?

#2 Recherchiere. Verschaffe dir einen guten Überblick über die aktuelle Arbeitsmarktsituation, auf Messen (Universitäten, unisuccess, BeSt), Jobportalen wie derstandard.at, Plattformen wie Watchado, dem AMS-Berufskompass und Bewertungsplattformen wie kununu. Welche Berufsbilder, welche Branchen davon findest du spannend?

#3 Frage nach. Kennst du jemanden, der einen Beruf hat, den du interessant findest? Nimm einfach Kontakt auf und tauscht euch aus. Frage auch nach den negativen Seiten.

#4 Besuche Workshops und Events. Du weißt schon welchen Bereich du besonders interessant findest? Frage in deinem Netzwerk nach, google, nutze Facebook und abonniere Newsletter von Events und Workshop-Organisatoren. So verpasst du keine Veranstaltung mehr, die vielleicht schon die zündende Idee oder einen nützlichen Kontakt bringt.

#5 Bleib gelassen Auch wenn es eine echte Herausforderung ist. Mach dir bewusst, du bist auf einem Weg, der sich auszahlt. Es heißt dran bleiben. Zu viel Druck ist da eher hinderlich. Vertraue dabei auf deine eigenen Stärken.

#6 Such Vertraute, die dich verstehen. Ein Jobwechsel erfordert Mut, da wir die eigene Komfortzone verlassen. Menschen, die dich immer wieder bestärken und unterstützen, sind in dieser Zeit unglaublich wichtig. Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass sich das bisher bekannte Umfeld verändert. Viele verstehen vielleicht nicht, was los ist oder warum ihr nicht den erstbesten Job annehmt. Mit den alten Kolleginnen und Kollegen habt ihr auch keine Ebene mehr. Lasst euch hier nicht verunsichern. Und bleibt offen für neue Begegnungen.

#7 Hol dir professionelle Unterstützung. Ich absolvierte Coachings ua bei Dr. Andrea Tschirf und Mag. Sabine Fabach. Einerseits wurde mir klar, dass mein vermeintlicher Traumjob eine Illusion war. Aber neue Ideen entstanden. Außerdem kann Coaching dabei helfen, sich persönlich weiterzuentwickeln und mit den eigenen Ängste umzugehen. Ganz konkrete Techniken wie MBSR oder Gewaltfreie Kommunikation haben mir immer am besten weitergeholfen.

#8 Bleibe gesund. In dieser anstrengenden Zeit der Veränderung ist es wichtig, auf die eigene Gesundheit zu achten und Achtsamkeit zu trainieren. Ich probierte viel aus: Yin Yoga, Feldenkrais, Laufen, Fitnessstudio, Tanzen. Gut für die Nerven und die Widerstandsfähigkeit. Mein ganz persönliches Erfolgsrezept könnt ihr hier nachlesen: Link

#9 Höre auf deine innere Stimme! Auch wenn du dich freust endlich einen Job in Aussicht zu haben, nicht jedes Angebot passt zu dir. Achte auf deine innere Stimme: Wie fühlt es sich an, wenn du dir vorstellst dort zu arbeiten?

#10 Ein schöner Ratschlag von einer Freundin. Es ist wichtig zu SÄEN – nur dann kann Neues entstehen.

Ihr überlegt euren Job zu wechseln, habt bereits gekündigt oder kennt eine Freundin, die ein wenig Orientierung und Inspiration braucht? Schreibt mit.

Wie seht ihr das? Welche Vorschläge habt ihr? Schreibt mir, kommentiert diesen Artikel. lena@basicallyinnovative.com

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