Dort wo die einzigartigen Ideen wachsen – Wiens Co-working spaces

Markhof Co-working
Markhof Co-learning, Wien

Hier arbeiten Menschen auf neue Art und Weise zusammen, tauschen sich aus und entwickeln ihre eigenen Ideen. Ein Streifzug durch Wiens Co-working spaces.

Autorin: Lena Marie Glaser

Als Teil einer Learning Journey der Wirtschaftsagentur Wien (Kooperation mit Doris Rothauer, Büro für Transfer) entdeckte ich 2017 Wiens Co-working spaces. Unsere Tour führte uns von Wiens erstem Co-working Café nach amerikanischem Vorbild zum einzigartigen Co-learning Projekt in einer aufgelassenen Druckerei und schließlich ins Hub für Designer von Computerspielen.

Unsere erste Station ist das Cocoquadrat (1040 Wien). Wir treten in ein helles Café, das Wolfgang Bretschko (ehem. Vorstand des Styria-Medienkonzerns) 2014 als erstes Co-working Café Wiens inspiriert von einer Reise ins Silicon Valley gründete (Trending Topics).

Cocoquadrat Co-working Café
Cocoquadrat Co-working Café

Im Erdgeschoß arbeitet man im Café oder in einem mit Vorhang abgegrenzten Bereich. Dieser bietet Arbeitsplätze, die entweder vorab gebucht oder einfach spontan belegt werden können. Im ersten Stock erwartet uns bereits im ruhigeren Meetingraum das Gründungsteam von Hilda.Henri.

Verena Wondrak und Mirkus Hahn gründeten mit Hilda.Henri ein Modelabel für Kinder, das wunderschöne Kleidung aus dem traditionellen österreichischen Walkloden und Stoffen mit eigenen innovativen Drucken anbietet. Der Co-working space in Wien dient als Ort in der Stadt, zum Austausch und Inspiration.

Markhof Co-working Co-learning
Markhof Co-learning, Wien

Vom Cocoquadrat geht es in den größeren Markhof. In einer ehemaligen Druckerei (1030 Wien) hat der Pionier des Co-workings in Wien, Stefan Leitner-Sidl einen besonderen Ort geschaffen. Neben dem weitläufigen Co-working space mit fixen Arbeitsbereichen und Flexidesks gibt es hier Ateliers, Musikräume und Werkstätten.

Kinder aller Altersgruppen bereiten gerade ihr eigenes Mittagessen zu – wir befinden uns in einer neuen Form der Schule, dem Co-learning. Daneben finden innovative Unternehmen ideale Bedingungen; so wie ein junges Wiener Start-up, das ein Produkt zur Entfaltung der Persönlichkeit von Kindern entwickelt. Das Gründungsteam teilt sich die Aufenthaltsräume mit den Kindern – neue Perspektiven entstehen so.

Abschließend besuchen wir das SUBOTRON, eine Plattform für Computerspiele im Wiener Museumsquartier. Jogi Neufeld und Felix Bohatsch (Broken rules) geben uns Einblicke in die Welt des Designs, der Produktion und Community rund um die Games.

subotron hub
SUBOTRON Hub – MQ Wien (c) SUBOTRON

Was verbindet Veronika, Mirkus, Stefan, Jogi und Felix? Sie haben ihre persönliche Begeisterung zum Beruf gemacht. Sie gehen ihren Weg trotz administrativer Lasten und finanziellen Herausforderungen. Co-working spaces bieten ihnen die Infrastruktur dafür; als Ort der Zusammenarbeit, für einen gemütlichen Kaffeeplausch, neue Ideen und gegenseitige Unterstützung.

Bald mache ich mich als Mystery Shopperin für Co-working spaces undercover auf die Suche nach der schönsten Atmosphäre, der besten Crowd, dem schnellsten WLAN und dem schlechtesten Kaffee. Wo arbeiten die ITler und wo die Grafikdesignerinnen? Als kleine Unterstützung für alle, die bald einen neuen Arbeitsplatz suchen…

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Lena Marie Glaser, Founder of b_i

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