Mentoring für die neue Arbeitswelt

Derzeit sucht derStandard als Medienpartner von WoMentoring, einem Mentoringprogramm für Frauen, nach neuen Mentees. Teile meines Artikels wurden in der Printausgabe am 19.9.2020 veröffentlicht. Auf meinem Blog könnt ihr jetzt den ungekürzten Artikel nachlesen.

Ein Artikel von Lena Marie Glaser über die Potentiale von Mentoring in der neuen Arbeitswelt, worauf es ankommt und wie Mentoringbeziehungen erfolgreich gestaltet werden können im Jahr 2020.

Gestern Abend war es wieder so weit. Unsere von Catrine initiierte „Amazing Business Women“ Gruppe traf sich auf ein gemütliches Abendessen im Motto in Wien. 2019 aus dem WoMentoring entstanden, tauschen wir uns regelmäßig aus, empowern und vernetzen uns. Wir, das sind engagierte, junge Frauen mit verantwortungsvollen Positionen; die meisten sind Führungskräfte in etablierten Unternehmen, einige – so wie ich – selbst Unternehmerinnen.

Von Lena Marie Glaser

In letzter Zeit nehme ich den Wunsch junger Frauen nach einer Mentorin, einem Mentor verstärkt wahr. Mentoringprogramme liegen im Trend – und WoMentoring ist eines der etablierten. Viele suchen nach einem Austausch außerhalb des eigenen Unternehmens, nach Feedback, Vernetzung und persönlicher Begleitung bei der beruflichen Weiterentwicklung.

Auch bei mir war das so. Als ich 2017 mein Leben auf den Kopf stellte und meine etablierte Position als juristische Referentin im Finanzministerium an den Nagel hängte, begann ich zu erforschen, wie junge Menschen in Zukunft arbeiten wollen. Ich startete meinen Blog basicallyinnovative.com, begab mich auf Lernreisen in neue Arbeitswelten und teilte so die neu gewonnenen Perspektiven. Schritt für Schritt nahm die öffentliche Aufmerksamkeit zu: Vorträge, Arbeitsgruppen, Publikationen und Interviews für TV, Radio, Podcasts und Printmedien. Meine Plattform wurde größer – eine völlig neue Herausforderung für mich.

Ich wünschte mir daher eine Sparringpartnerin, entdeckte Nana Siebert in der WoMentoring-Ausschreibung im derStandard und bewarb mich. Im Rahmen einer journalistischen Ausbildung hatte ich die engagierte, ermutigende Journalistin und Medienmanagerin kennengelernt. Eine Frau, die ihren Weg geht und offen ist für Veränderung und neue Zugänge. Also Eigenschaften, die ich sehr schätze. Unsere Mentoring-Treffen, die ich strukturiert vorbereitete, waren daher sehr bereichernd. So wie auch der Austausch mit den Mentees – mittlerweile unsere „Amazing Business Women“.

Im Jahr 2020 heißt gutes Mentoring: „Wir treffen uns auf Augenhöhe“. Das lebe ich nun auch selbst als Sparringpartnerin für junge Frauen, die sich an mich wenden. Es geht darum, mit Mentoring zu empowern, Wege aufzuzeigen und zu vernetzen. Und es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn Mentorin und Mentee mit frischen Perspektiven, gestärkt und einem Lächeln nach Hause gehen.

Mehr dazu: Der LinkedIn Artikel „Mentoring & die Zukunft der Arbeit – Meine 3 Learnings für New Work“

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Über Lena Marie Glaser

Meine Reise in die neue Arbeitswelt – Die Kolumne #newworklove

Lena beim Salon im DasPackhaus (c)MarlenaKönig

Mit dieser neuen basicallyinnovative.com Kolumne teile ich meine täglichen Insights. Alles was ich lerne, fließt in meine Arbeit als Autorin, Impulsgeberin, Kuratorin, Sparringpartnerin – und jetzt in meine Geschichten, die ich auf meiner Lernreise in die neue Arbeitswelt erlebe.

Von Lena Marie Glaser

Summary. Diese Woche tauschte ich mich mit Social Entrepreneurship Network Austria Geschäftsführerin Constanze Stockhammer im magdas Social Business Hotel & Café aus, interviewte die amerikanische Soziologin & UX Designerin Elif Alp-Marent, Ph.D. zu ihrem Beruf und ihrer Lebensstory, frühstückte mit der Regisseurin Clara Stern und unterhielten uns über Casting als Recruiting im Film, gutes Leadership, Geschlechterrollen und die nächste Generation. Ich traf die aufstrebende Recruiting Expertin der Wiener Städtischen Michaela Stoiser zum Kaffee. Und sinnierte mit Mathias Lukas, dem Community Manager des neuen Co-working Space in Wien TSH Collab im Instagram-Chat über gutes (Arbeits)Leben und Leadership.

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Wien. Am Mittwoch traf ich Constanze, Geschäftsführerin von SENA, dem österreichischen Netzwerk für Social Entrepreneurship im Social Business MAGDAS Hotel in Wien. Sie hat mir von ihrer Aufgabe erzählt, die sie mit voller Passion vorantreibt, mit einem Elan und einer Begeisterung, die ansteckt. Sie gab Einblicke in Erfolgsgeschichten aus der Welt der Social Businesses: von myAbility bis zu Talentify.

Constanze hat mich gefragt, was ich unter New Work verstehe. Meine Antwort: Für mich geht es um eine neue Haltung, einen neuen Mindset in allen Bereichen unsere Arbeitswelt. Neues Arbeiten heißt nicht, neue Strukturen einführen und hoffen, dass sich dann etwas verändert.

Sondern bewusst die Menschen in der Transformation zu begleiten. Umdenken und Sensibilität ist gefragt; Bewusstsein schaffen, Mut haben, Ängste abbauen und neues Lernen. Sich vernetzen, empowern und Freiräume schaffen für den Austausch auf Augenhöhe.

Ist das Luxus für einige Privilegierte? Das diskutierte ich mit Recruiterin und Arbeitspsychologin Michaela. Wir waren uns einig: Dieses Umdenken ist in allen Bereichen der Arbeitswelt notwendig. Es ist kein Privileg für einige, sondern erforderlich, um die Transformation aktiv mitzugestalten.

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New Work & Millennials: Lernen von der skandinavischen Arbeitskultur #1 Fehlerkultur

Was wir in der Krise von der skandinavischen Arbeitskultur lernen können. In der 1. Folge der neuen Basically Innovative Serie über New Work & Millennials von Lena Marie Glaser, Expertin für neue Arbeitswelten, geht es um eine neue Fehlerkultur.

Text & Fotos: Lena Marie Glaser

#1 Fehlerkultur Früher war mir das nicht so bewusst. Da hatte ich einfach ein ungutes Gefühl, manchmal sogar Angst, wenn etwas nicht so klappte. Ich versuchte alles, um nur ja die Erwartungen an mich und meine Rolle zu erfüllen; nur keine Fehltritte erlauben.

Das begann bereits in der Schule, setzte sich im Studium fort und natürlich auch im Berufsleben. Ich wollte alles richtig machen, meine Aufgaben makellos erfüllen, eine Ausbildung und Karriere zu machen, die von mir erwartet wurde.

Neustart, neue Skills und Haltung. Erst als ich beschloss, dass ich mein Leben neu starten muss um glücklich sein, begann ich sehr langsam meine Haltung zu Fehlern zu ändern. Mein neues Umfeld weist mich manchmal humorvoll darauf hin, dass ich jetzt doch wieder im alten Muster gelandet bin: Die Perfektionistin Lena.

Ich bewege mich seither laufend außerhalb meiner Komfortzone: Egal ob als Autorin, als Vortragende und Interviewpartnerin, als Researcherin, als Entwicklerin meiner ersten Website, meines Blogs, meines Newsletters, als Kuratorin und Moderatorin meiner eigenen Events, als Expertin und Impulsgeberin für Vorstände und Ministerbüros.

Das macht sehr viel Spaß, ist aber auch unglaublich anstrengend und von Selbstzweifeln begleitet. Warum ich trotzdem weitermache? Weil ich weiß, WARUM ich es tue (Purpose, Vision). Weil ich Menschen um mich herum habe, die mich bestärken, mir Feedback geben und Kritik äußern. Und weil ich meine Fehler nicht mehr als persönliches Versagen sehe, sondern als Möglichkeit zu wachsen. Zumindest gelingt es mir immer öfters…

Ein neuer Mindset. Dr. Carol Dweck, Professorin für Psychologie an der Stanford University, unterscheidet hier zwischen dem Fixed Mindset und dem Growth Mindset, der es ermöglicht uns mehr zuzutrauen, neue Fähigkeiten zu entwickeln und Fehler anders zu beurteilen. So können wir auch in Dingen richtig gut werden, die uns nicht schon in die Wiege gelegt sind.

Lena, unterwegs in Kopenhagen

#copenhagen2020 Auf meiner mehrwöchigen New Work Entdeckungsreise in Kopenhagen (kurz vor Beginn der Corona-Krise) im Jänner 2020 entdeckte ich eine andere Fehlerkultur: Vertrauen und viel Mitgestaltungsräume sind in dänischen Unternehmen vom innovativen Start-up bis zum Tech Konzern ganz selbstverständlich.

Passieren Fehler, werden diese analysiert und daraus gelernt. Mit dem Finger zeigen und Verurteilungen – so wie bei uns üblich – gibt es so nicht. Das erzählten mir junge Millennials aus der DACH Region (Deutschland, Österreich, Schweiz), die nach Kopenhagen gekommen sind, um hier zu arbeiten.

Die Menschen haben so die Sicherheit neue Dinge auszuprobieren. Nicht umsonst ist Kopenhagen bekannt als Mekka für innovative Architektur und Design. Offenheit, Innovation, Nachhaltigkeit sind hier gelebte Werte.

Besonders die Covid-19-Krise zeigt uns doch ganz klar, dass es diese neuen Antworten braucht.

Eine neue Fehlerkultur. Sie kann uns helfen, mit unerwarteten Schocks besser umzugehen. Dazu ist Offenheit, Vertrauen und Empathie notwendig. Vor allem braucht es mutige, kritische Menschen, die sich trauen von den eingeübten Ritualen abzugehen. Standardlösungen helfen in dieser hoch komplexen Welt nicht mehr, die vielfach als VUCA Welt zusammengefasst wird.

Losstarten. Wir müssen uns jetzt auf den Weg machen, neue Lösungen und Konzepte ausprobieren. Fehler zulassen und davon lernen ist die Methode um weiterzukommen – für jeden Menschen und jede Organisation. Nur so können wir unsere Zukunft der Arbeit mitgestalten. Das Wirtschaftsmagazin Brandeins hat das in einem Instagram-Posting bestens umrissen:

„Einfach machen. Könnte ja gut werden.“

Lena Marie Glaser, (c)VilmaPflaum

Ihr wollt einen Vortrag buchen, mit mir über eure Future of Work Projekte sprechen oder am nächsten Basically Innovative x Salon teilnehmen? Schreibt mir an Lena@basicallyinnovative.com und abonniert den NEW WORK LOVE Newsletter, um keinen Termin zu verpassen.

Konsultori Business Inspiration – Basically Innovative Interview

Konsultori.com, Porträt von Lena Marie Glaser (c)VilmaPflaum

Konsultori befragte Basically Innovative Gründerin Lena Marie Glaser als Konsultori Business Inspiration zu New Work, ihrem Blog und ihre persönliche Reise in die Zukunft der Arbeit:

Lena Marie Glaser ist eine der Gründerinnen, die ihre Energie nicht nur für ihren eigenen Geschäftserfolg einsetzt, sondern auch dafür, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ihr Unternehmen Basically Innovative setzt sich mit den Bedürfnissen im Berufsleben auseinander, fragt, wie sich die Arbeit verändert und begleitet Unternehmen, die ihren Mitarbeitern eine bessere Arbeitserfahrung bieten wollen. Es lohnt sich, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken – besonders in Krisenzeiten. Denn Veränderungen wird es nur geben, wenn wir über den Horizont hinausblicken. Genau das ist ihr Motto: Thinking outside the box = Basically Innovative.

Die 5 Fragen an Lena Marie Glaser:

Auf Deiner Homepage basicallyinnovative.com gibt es einen interessanten Fragebogen für die Leser, eine Art Selbstcheck. Lässt Du uns auch eine der Fragen stellen? Was wolltest Du als Kind/Jugendliche werden? Findet sich etwas davon in Deinem Beruf?

Du engagierst Dich für eine neue Arbeitskultur und ein besseres System, das die psychische Gesundheit der Arbeitnehmer bewahrt, und Du konzentrierst Dich besonders auf weibliche Arbeitnehmer. Wie ist das Projekt NEW WORK von der aktuellen Krise betroffen? Ist Dein Konzept abgeändert, und wie ist das Interesse an alternativen Arbeitsweisen im Moment?

Der New Work Love Newsletter ist besonders inspirierend, weil er menschliche Geschichten präsentiert. Welche Geschichte hat Dein Herz am meisten erobert?

Dein Blog ist wunderbar motivierend und – was das Beste ist -, basiert auf Forschung und Fakten. Möchtest Du uns über Deine derzeitigen Forschungsideen mehr erzählen?

Du lässt Dich selbst in Deiner Unternehmer-Reise von unterschiedlichen Menschen begleiten. Was hilft Dir am meisten und wer?

Ihr wollt wissen, was Lena Marie Glaser geantwortet hat? Hier könnt ihr es nachlesen: Link zum Interview

Future of Work School Lab 2019: Wie wollen junge Menschen arbeiten?

Lena Marie Glaser, AHS Wien (c)ApolloniaTheresiaBitzan

Lena Marie Glaser erlebt den aktuellen Wandel in unserer Arbeitswelt als Chance, um die Frage aufzuwerfen, wie wir eigentlich arbeiten wollen. UN GLOBAL COMPACT Deutschland, 2018 Zum Expert Paper

Von Lena Marie Glaser

Artikel mit Corona-Update Juli 2020 aktualisiert

Auf meinen Future of Work Learning Journeys lerne ich viele engagierte Menschen kennen, die ihr Arbeitsumfeld mitgestalten möchten. Sie erkennen was schief läuft und haben konkrete Ideen, wie diese Probleme zu lösen sind. Doch oft werden sie nicht gehört, spüren Widerstand und Desinteresse.

Das sind Menschen, denen es eben nicht egal ist, wie sie und ihr Umfeld arbeiten. Die Verantwortung übernehmen wollen. Die besonders qualifiziert sind und irgendwann keine Lust mehr haben, nicht gehört zu werden. Es sind besonders die engagierten, kritischen jungen Frauen, von denen Organisationen in Zeiten des Fachkräftemangels und der Krise lernen können, um sie zu gewinnen und zu halten.

So wie „Chefsein“ heute gelebt wird, darauf haben besonders junge Menschen keine Lust mehr. Lieber wollen sie sich spezialisieren und weiterbilden, als im mittleren Management zerrieben zu werden – zwischen mangelnder Wertschätzung und Dauerstress. Sie ziehen eine ausgewogene „Work-Life-Balance“ dem Burn-out vor.

Nicht nur die Generation Y (Millennials) will das; es ist die Generation Z über die auf Personalkongressen und in den Medien viel gesprochen wird. Diese Jugendlichen, die noch in der Schule oder in Berufsausbildung sind, wünschen sich ernst genommen zu werden. Sie verlangen nach Führungskräften, die ihnen zu hören, Leadership zeigen, Verantwortung übernehmen und Entscheidungen im Interesse des Teams treffen.

2019 wurde ich von der Klassenleiterin eines Wiener Gymnasiums gefragt, ob ich mit ihren SchülerInnen arbeiten möchte. Ich war sofort begeistert, wollte mehr wissen und mit den Jugendlichen, der Generation Z, selbst sprechen.

Ich entwickelte das Konzept Future of Work Lab für junge Menschen: In einem 2-3 stündigen Workshop sind die Jugendlichen eingeladen nachzudenken und sich darüber auszutauschen, wie sie sich ihre Arbeitswelt der Zukunft vorstellen und was sie brauchen, um gut arbeiten zu können.

(c) ApolloniaTheresiaBitzan

Die Ziele. Einerseits sieht das Konzept vor, praxisnahes und evidenzbasiertes Wissen über den Wandel der Arbeitswelt zu vermitteln. Thematisch kreist der Impulsvortrag daher über neue Arbeitsformen bis zu den Arbeitsorten der Zukunft.

In einem sicheren Raum können die Jugendlichen ihre persönlichen Erwartungen formulieren und werden bestärkt in den eigenen Vorstellungen. Gemeinsam mit ihren Peers tauschen sie sich aus und reflektieren. Dabei erkennen sie ihre persönlichen Potentiale und werden motiviert, diese zu entfalten.

Im Dezember 2019 war es soweit. Im Wiener Amerlinggymnasium fand das 1. Future of Work Lab mit den 16-17 jährigen Jugendlichen der 7. Klasse statt. Wir starteten mit einer bunten Runde, in der sich alle mit ihrem Namen und persönlichen Leidenschaften und Zukunftsvisionen vorstellten. Anfangs zögerlich, entstand zunehmend eine engagierte Diskussion.

Im Impulsvortrag baute ich die dadurch gewonnenen Perspektiven der Jugendlichen ein. Dann formten die SchülerInnen kleine Gruppen und begannen die Themen aus dem Vortrag aufzugreifen, zu brainstormen und mit Post-its ihre Vorstellungen zu notieren und aufzumalen. Die Klassenleiterin und ich beobachteten, unterstützten, hörten aufmerksam zu und lernten von ihren Gesprächen und Gedanken:

Erstaunlich klar und pragmatisch formulierten vor allem die Mädchen ihre Bedürfnisse und Wünsche. Die Themen kreisten um Leadership, Einkommen, Lebensqualität, Vereinbarkeit mit Familie. Die Jugendlichen in der Schlussrunde über die Rolle von Führungskräften:

Böse Chefs werden aussterben. Wer kommt? Führungskräfte, die unterstützen, nicht abwerten und kontrollieren.

Mein Chef/Chefin soll Leitfigur sein und wissen, wie man Menschen behandelt, fair sein und eine Vision vorgeben.

Mein Chef/Chefin soll motivierend sein.

(c) ApolloniaTheresiaBitzan

Kurz danach begann meine Learning Journey in Kopenhagen #copenhagen2020 und bestätigte meine Erkenntnisse aus dem Future of Work Lab im Amerlinggymnasium. Wie immer erforschte ich mit der Basically Innovative Methode diese neue Arbeitswelt und lernte die nordische Arbeitskultur kennen. In meinen Gesprächen mit jungen Frauen und Männern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, die in Dänemark arbeiten, wurde eines klar:

In Dänemark gibt es einfach eine ganz andere Arbeitskultur. Eine Kultur, in der wir viel lieber arbeiten: Keine Angst vor Fehlern, die Führungskraft gibt den Rahmen aber lässt autonom arbeiten, Vertrauen vor Kontrolle.

Was können wir daraus lernen? Auch wir brauchen eine Arbeitskultur auf Augenhöhe und ein neues Verständnis von Leadership. Organisationen können so die besten kritischen, engagierten Köpfen gewinnen und halten, die neue Herausforderungen der Zukunft klug und kreativ lösen.

Das beginnt im Recruiting in dem Führungskräfte nach Sensibilität, Mut und Reflexion ausgewählt werden. Engagierte VordenkerInnen in der eigenen Organisation sind zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen.

Rolemodels sind sichtbar zu machen und begleitende Weiterbildungen, Supervision, Coaching und Mentoring anzubieten. Außerdem können Veranstaltungen Bewusstsein schaffen und das Lernen voneinander ermöglichen. Der Basically Innovative x Salon im Jänner 2020 in Wien hat gezeigt, wie das gehen kann.

Mehr Fotos vom Future of Work Lab auf Instagram

Das OKTO #europa4me TV-Panel: Neue Arbeitswelt: Homeoffice?

Gemeinsam mit Christina Weichselbaumer (Referentin für Digitale Agenden der Arbeiterkammer Wien) und Simon Casetti (Gründer des Startups Semmily) diskutierte Lena Marie Glaser, die Gründerin von Basically Innovative, im Innenhof vom MuseumsQuartier Wien mit Moderator Benedikt Weingartner auf Okto darüber:

Kann, soll oder muss sich unsere Arbeitswelt verändern? Werden wir die Chancen nützen, Arbeiten neu zu denken? https://www.okto.tv/de/oktothek/episode/25076

Unternehmenskultur: „Es braucht eine Haltung auf Augenhöhe“ – Mein Kununu Gastbeitrag

Lena Marie Glaser, Gründerin Basically Innovative (c)MarlenaKönig

Kununu hat Lena Marie Glaser, die Gründerin von Basically Innovative zu den Learnings aus der Covid-19-Krise befragt. In diesem Gastbeitrag erzählt sie, wie sich die Unternehmenskultur geändert hat und was in Zeiten wie diesen am Arbeitsplatz zählt. Von Lena Marie Glaser

Über Nacht kam es zu großen Veränderungen für uns alle. Die Krise macht klar, wo die Schwachstellen liegen: Zwischen Überforderung und Langeweile zeigt sich, wer gut vorbereitet ist und wer alleine gelassen wird. Gleichzeitig entsteht ein Riesenpotenzial: Es ist Zeit für Reflexion. Zurück in die alten Muster? Nein, danke.

Lange davor veränderten die digitalen Technologien, wie wir arbeiten. So ermöglichen sie uns von zu Hause, vom Strand oder im Co-Working Space zu arbeiten. Rund um die Uhr, ohne im Büro zu sitzen. Diese Transformation der Arbeitswelt wurde bisher allerdings eher nur nebenbei und schleichend wahrgenommen.

Jetzt ist alles anders, viele mussten unvorbereitet im Home-Office arbeiten. Sie erleben es ganz individuell und beginnen nun nachzudenken, wie, wo und wann sie eigentlich arbeiten wollen. Flexibel und remote zu arbeiten wurde in wenigen Wochen erlernt.

„We can’t go back to normal“ übertitelte die britische Tageszeitung The Guardian einen Artikel zur Corona-Krise und gibt die neue Richtung vor. Unsere heutige Arbeitswelt ist geprägt von Kontrolle, Angst und fehlenden Mitgestaltungsmöglichkeiten.

Also Rahmenbedingungen, die es Menschen schwer machen, mit unerwarteten, komplexen Herausforderungen gut umzugehen. Allerdings ist das eine Grundvoraussetzung für Unternehmen, um in einer immer komplexeren Welt zukunftsfit zu werden. (…)

Mehr dazu? Lest hier den ganzen Artikel am Kununu DACH Corporate Blog: Unternehmenskultur: „Es braucht eine Haltung auf Augenhöhe“

Lernen aus der Corona-Krise. Mit der Basically Innovative Methode

Lena Marie Glaser (c)MarlenaKönig

Die Gründerin von Basically Innovative und Expertin für neues Arbeiten, Lena Marie Glaser entwickelt seit 2017 ihre eigene Basically Innovative Methode und das dazu passende Toolset. Dieser Artikel gibt einen Überblick und zeigt, wie sie damit helfen kann, jetzt die richtigen Schritte zu setzen. 

Wie geht es jetzt weiter? Das wird Lena Marie Glaser, Expertin für neues Arbeiten derzeit von vielen gefragt. Vom ORF bis zu Kununu (zum Kununu-Gastbeitrag von Lena Marie Glaser). Die Covid-19-Krise zeigt allen auf, wo die Schwachstellen liegen. Doch nur die erfolgreichen Organisationen erkennen das Riesenpotenzial. Zurück in die alten Muster?

Nein, jetzt müssen verkrustete Denkmuster aufgebrochen und Mindsets verändert werden: Offenheit, Kreativität und Mut für Neues. Auf der persönlichen Ebene und in der Organisation. Denn in der V.U.C.A. Welt funktionieren Copy & Paste und Standardlösungen nicht mehr. Lena Marie Glaser kann mit ihrer Basically Innovative Methode auf diesem Weg in die Zukunft nachhaltig begleiten.

„Wer in einem Raum der oder die Klügste ist, ist im falschen Raum.“

Das hat sie in Kopenhagen gelernt. Nur die klügsten Köpfe von innen und außen gemeinsam können diesen Change ermöglichen und das volle Potential entfalten. Gerade junge Frauen wie Lena Marie Glaser wollen aktiv mitgestalten und in einem modernen Umfeld arbeiten.

Als Expertin für neues Arbeiten der Generation Y ist Lena Sparringpartnerin und Ideeninkubatorin. Für die Geschäftsführung, Personalentwicklung, Innovationsmanagement und Führungskräfte. Sie unterstützt bei der Evaluierung, entwickelt Konzepte und Strategien, und begleitet bei der Umsetzung.

Wie funktioniert die Basically Innovative Methode? Alles beginnt mit der Playful Research. Es geht Lena Marie Glaser darum zu verstehen, wie die neue Arbeitswelt funktioniert, die sie gerade untersucht. Mit großer Offenheit und Neugierde, mit der notwendigen Sensibilität für Menschen, Stimmungen und das Unausgesprochene.

Daher wird sie ein Teil davon. Sie arbeitet in Unternehmen mit, hat einen eigenen Schreibtisch in Co-working Spaces, begleitet Kollektive und besucht Künstlerinnen-Ateliers. Sie untersucht das Umfeld, Literatur, Medien und die wichtigsten Trends.

Fotos von ihrer New Work Learning Journey in Kopenhagen (Jänner 2020):

Das persönliche Gespräch im sicheren Rahmen ist dabei zentral. Egal ob mit ExpertInnen, MitarbeiterInnen, Führungskräften – immer auf Augenhöhe. Vertraulichkeit ist dabei wichtig. Die richtigen Fragen zu stellen ebenfalls. Nur so können gemeinsame nachhaltige Lösungen entwickelt werden, die hohe Akzeptanz finden.

Ihre Erkenntnisse sammelt, analysiert und bereitet sie auf. Als Sparringpartnerin, Autorin von Reportagen und Konzepten sowie als Vortragende teilt sie diese. Für die Umsetzung sucht sie die klügsten und kreativsten Köpfe, die sie dann matcht – innerhalb und außerhalb von Organisationen.

Sie gewährleistet, dass es die notwendige Anbindung zur Öffentlichkeit gibt. Nur so können sich Organisationen auch als New Work Vorreiter positionieren. So wird auch der gesamtgesellschaftliche Impact ermöglicht.

Ihr habt Fragen dazu und wollt mit Lena Marie Glaser und ihrem Zukunftslabor Basically Innovative zusammenarbeiten? Schreibt ihr an Lena@basicallyinnovative.com

NEW WORK LOVE ist da.

Mit unserem neuen Newsletter NEW WORK LOVE bringen wir euch ab sofort inspirierende Geschichten über mutige Rolemodels, die neue Wege in der Arbeitswelt gehen ins Büro oder nach Hause. Außerdem bekommt ihr Einblicke in die New Work Lernreisen von Basically Innovative Gründerin Lena Marie Glaser und viele neue schöne Impulse.

Entstanden ist der Newsletter als Antwort auf die Corona-Krise. Wie kann es jetzt weiter gehen? Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wie können wir jetzt diese Chance für eine positive Zukunft ergreifen? Dafür haben wir den Creatives for Vienna Wettbewerb 2020 der Wirtschaftsagentur Wien gewonnen und freuen uns sehr.

Hier klicken und schon könnt ihr den 1. NEW WORK LOVE Newsletter nachlesen: #1 Los geht’s. Dort könnt ihr auch gleich die nächste Ausgabe abonnieren.

Hier die weiterführenden Links zum Newsletter #1:

NEW WORK LOVE Podcasts

Worum geht’s? Ein politischer Podcast von Judith Kohlenberger und Ralph Janik, Thema: NEW WORK mit Lena Marie Glaser, zb auf Spotify

Jeannes Heldinnen Ein Podcast von Jeanne Drach Website

NEW WORK LOVE Stories

Anna Frey: Online Shop Tutorials (kostenlos)

NEW WORK LOVE Reportage

Was können wir von der skandinavischen Arbeitskultur lernen? Die Learning Journey Kopenhagen, Jänner 2020
(c) Lena Marie Glaser Zur Fotogalerie

Ein garantiertes Zukunftsrezept für erfolgreiche Unternehmen? Jungen, qualifizierten Frauen zuhören!

Lena Marie Glaser (c) Pflaum

Lena Marie Glaser erlebt den aktuellen Wandel in unserer Arbeitswelt als Chance, um die Frage aufzuwerfen, wie wir eigentlich arbeiten wollen. UN GLOBAL COMPACT Deutschland, 2018 Zum Expert Paper

Von Lena Marie Glaser

Artikel wurde aktualisiert für den Weltfrauentag 2020.

Viel wird über die Auswirkungen der Digitalisierung auf unseren Arbeitsmarkt berichtet und auf Veranstaltungen diskutiert. Wir lesen, die Generation Y (Millennials) und Z wollen anders arbeiten. Und es stimmt.

Aufgewachsen in einem F.O.M.O. (Fear Of Missing Out) Umfeld, sind wir überwältigt von unseren Möglichkeiten. Wir überlegen und entscheiden nun ganz genau, für wen wir arbeiten wollen. In letzter Konsequenz machen wir uns selbstständig.

Das ganze Berufsleben für ein böses Unternehmen schuften? Nein danke! Lieber wählen wir unsere Arbeitgeber danach aus, welche Rahmenbedingungen und Purpose sie uns bieten.

Besonders reflektierte, junge Frauen wie ich formulieren ihre Anforderungen an Arbeitgeber sehr konkret. Wir fordern Respekt ein, faire Bezahlung und Mitbestimmung. Wir befinden uns im Jahr 2020. Eigentlich unglaublich, dass wir noch immer benachteiligt sind, in dieser Arbeitswelt von heute. Unzählige persönliche Geschichten bestätigen das.

Mit Basically Innovative gebe ich diesen engagierten Stimmen seit 2017 eine Plattform. Als ausgebildete Juristin artikuliere ich Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen, zeige zukunftsorientierte Lösungen auf. Ich setze mich für eine wertschätzende Arbeitskultur ein, die nicht krank macht. Mehr dazu

Für meine Basically Innovative Learning Journey 2019 habe ich genau analysiert und diskutiert, wie sich die Arbeitswelt in Österreich ändern soll und wie das gehen könnte. Ich besuchte Veranstaltungen, aber auch Unternehmen und unterwegs sprach ich mit ganz unterschiedlichen Menschen aller Altersgruppen.

Mit mutigen Aussteigerinnen und etablierten Personalentwicklern. Mit engagierten Nachwuchsführungskräften, einfachen Angestellten aber auch mit Arbeitssoziologinnen und Sozioökonomen, PolitikerInnen, Studierenden, LehrerInnen und UnternehmensberaterInnen, ArchitektInnen und Künstlerinnen.

Egal wen ich getroffen habe, auf welcher Konferenz oder in welchem Unternehmen ich war – das Thema Arbeit lässt niemanden kalt. Der eigene Job hat für die meisten eine sehr große Bedeutung, viele hat er krank gemacht.

Früher machte Arbeit körperlich krank, heute psychisch. Seit 2004 haben die Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen um nahezu 71,9 % zugenommen, so die Soziologin Prof. Dr. Heike Ohlbrecht bei der Demografietagung in Wien.

Es muss sich daher etwas ändern. Das ist der Grundtenor meiner Forschungsreise. Organisationen müssen sich um das Wohl ihrer MitarbeiterInnen kümmern. Rechtliche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, die unseren heutigen Anforderungen entsprechen – im Interesse der arbeitenden Menschen.

Doch wie genau? Ganz konkret wünschten sich viele meiner GesprächspartnerInnen eine offene, wertschätzende Gesprächskultur mit der Führungskraft, mehr Autonomie und weniger Kontrolle, Arbeitszeitmodelle, die wir selbst mitbestimmen können und Unterstützung bei der persönlichen Weiterentwicklung.

Wir brauchen Rahmenbedingungen, die uns nicht hindern, sondern fördern.

Besonders qualifizierte Nachwuchskräfte wählen hier genau aus. Bietet mir der potentielle Arbeitgeber meine gewünschten Rahmenbedingungen? Wir fragen bereits im Jobinterview nach Home-Office, Bildungskarenz, Teilzeit oder Fortbildungsmöglichkeiten und achten auf die Atmosphäre im Büro.

Überraschend viel wurde auch beim Industriefestival in der Linzer Tabakfabrik von einer neuen Unternehmenskultur gesprochen, die Menschen im digitalen Wandel mitnimmt. Ich tauchte in die sehr traditionell, männlich geprägte Welt einer technischen Branche ein.

Hier fehlten leider die reflektierten, jungen Expertinnen, die Impulse geben. Schade für die Branche, denn wir wollen eine Unternehmenskultur für alle und wissen wie das geht.

Im Gespräch mit Christian Kabusch, HR Business Partner / Head of Digitalization and Transformation bei Siemens Österreich waren wir uns beide einig. Es braucht mehr Vielfalt und Diversität in Industrieunternehmen.

Siemens ist es wichtig, sich als guter Arbeitgeber für junge Menschen zu positionieren. Neue spannende Konzepte werden entwickelt. Doch werden sie auch die Perspektive qualifizierter, junger Frauen berücksichtigen?

Eine absolute Notwendigkeit für Unternehmen, wie die Studie Deloitte Millennials Survey 2019 für Österreich eindeutig aufzeigt. Unternehmen müssen Diversität ernst nehmen, um für Nachwuchskräfte interessant zu bleiben. Dieser weltweiten Befragung von rund 16.000 Millenials zufolge,

… müssen Unternehmen daher eine Unternehmenskultur entwickeln, die Diversität und Inklusion ermöglicht.

Mehr und mehr qualifizierte Nachwuchskräfte arbeiten daher lieber im Social Business, als im gewinnorientierten Corporate. Bei den Wiener Impact Days 2019, sprach ich mit einigen von ihnen. Diese Veranstaltung ist eine Plattform für Unternehmen, Startups und Investoren, die soziale Innovation bei ihren Geschäftsmodellen in den Vordergrund stellen.

Marie, Anfang 20 und Studentin der Sozial- und Kulturanthropologie: Junge Frauen denken anders. Daher sollten Unternehmen uns zuhören, um in Zukunft als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.

Davon könnte auch die exklusive Welt des Darwin’s Circle, der Digitalisierungskonferenz in Wien, lernen. Als aufmerksame Beobachterin auf Einladung der Wirtschaftsagentur Wien besuchte ich die hochkarätigen Vorträge mit Impulsgebern vom Wikipedia Gründer bis zum deutschen Minister aD. im Wiener Palais.

Doch auch hier fehlten wir wieder. Als Impulsgeber waren fast ausschließlich ältere und jüngere Männer geladen. Junge Frauen sind hier Zuhörerinnen oder Hostessen.

Mit einer dieser engagierten Studienabsolventinnen, die hier ohne Bezahlung das Event hosteten, sprach ich darüber: Ich arbeite auch ehrenamtlich mit Kindern, sagte die Anfang 20jährige sinngemäß, doch das ist für mich etwas ganz Anderes. Hier geht es darum, mögliche Kontakte für spannende Jobs zu bekommen.

Dass ihre kluge Stimme gehört wird, darum geht es bei diesem Event nicht. Die gleichaltrigen, eher farblosen Männer hingegen laufen an diesem Tag in ihren Anzügen herum, bieten den hochkarätigen Gästen auf Augenhöhe ihre Visitenkarten an.

Die deutsche Zeit Online schreibt dazu: Es geht Männern weniger darum, jungen Frauen eine Chance zu geben, sondern vielmehr um den eigenen Machterhalt. An dieser Stelle hat sich die Unternehmenskultur trotz Quotengesetz nicht ernsthaft gewandelt. Zum Artikel

Doch es gibt viele hoch qualifizierte Frauen so zwischen Mitte 20 – 40, die diese enge, verstaubte Arbeitswelt aufbrechen wollen. Beim Business Riot diskutierten wir die Möglichkeiten von New Work für ein besseres Arbeiten und erarbeiteten konkrete Umsetzungsstrategien.

Auch beim Kick-off des jungen Frauen Mentoringprogrammes WoMentor im Wiener DasPackhaus tauschten wir uns darüber aus und entwickelten zukunftsorientierte Lösungsansätze. Ich selbst bin Mentorin in diesem Programm und begleite eine aufstrebende, junge Frau auf ihrem Karriereweg in die Zukunft. Über Mentoring

Immer mehr tolle Frauen schließen sich zusammen. Sie wollen gemeinsam die Arbeitswelt für alle verbessern. Auch ich bin Teil so eines Kollektives erfahrener, reflektierter junger Frauen. Wir wollen Menschen und Organisationen ganzheitlich und nachhaltig dabei unterstützen, bessere Arbeitgeber zu werden. Daher…

Liebe Veranstalter und Unternehmer holt euch die Expertise und den Weitblick reflektierter, qualifizierter junger Frauen! Denn sie sind es, die euch erfolgreich machen. Ich unterstütze euch dabei, diese richtig anzusprechen und für euch zu gewinnen.

Bekommen wir dann die richtigen Rahmenbedingungen, top-down Unterstützung und Handlungsfreiräume, habt ihr das Erfolgsrezept für eure Zukunft gefunden. Denn so verbessert sich garantiert die Unternehmenskultur und Produktivität sowie Innovationskraft steigen. Mehr dazu

Und jetzt? Die umfassenden Erkenntnisse meiner intensiven Learning Journeys teile ich mit euch seit 2017. Daher seid ihr nun gefragt!

Schreibt mir, wie wir gemeinsam etwas verändern können. Ich unterstütze ausgewählte Unternehmen mit meiner Expertise.

Für Anfragen zu meinem Angebot und Terminvereinbarungen schreibt mir ein Email!

Und was machst du so beruflich? Warum es stressig sein kann, darauf keine einfache Antwort zu haben. Meine Einblicke aus der neuen Arbeitswelt.

Lena Marie Glaser (c) Pflaum

Von Lena Marie Glaser

Was machst du so? Früher konnte ich diese Frage ziemlich schnell beantworten: Ich bin Juristin und arbeite im öffentlichen Dienst. Viel wurde dann nicht mehr nachgefragt. Auf den 1. Blick erschien alles klar. Ich war in einer Schublade drinnen, aber wurde automatisch ernst genommen. Obwohl wie eine „typische“ Juristin fühlte ich mich eigentlich nie.

2017 brach ich ja aus meiner sicheren, beruflichen Laufbahn aus, um mir meinen eigenen Job zu schaffen. Da spürte ich langsam eine neue Herausforderung: Wie bezeichne ich mich jetzt eigentlich? Viele wollten mich als Bloggerin oder später als Unternehmensberaterin einordnen. Damit fühlte ich mich nie wohl.

(c) Pflaum

Ich machte mich daher auf die Suche nach einer Bezeichnung, die zu mir passt. Eigentlich ziemlich aufregend, und doch löste bei mir die Frage: Was machst du so? sehr lange den größten Stress aus. Ich wollte offenbar unbedingt verstanden werden, in eine Kategorie reinpassen. Gleichzeitig aber entzog ich mich ja bewusst der klassischen Jobdescription.

ÄrztInnen, BuchhalterInnen, JournalistInnen, LehrerInnen, TechnikerInnen, ArchitektInnen, VerkäuferInnen, WissenschaftlerInnen usw. – das sind klare Bezeichnungen. Doch es entstehen neue Berufsbilder: von der Social Media Managerin, UX Designerin bis zum Agil Coach. Und immer öfter begegne ich Menschen, die sich selbst neue Berufstitel geben.

Kürzlich traf ich mich mit einer Regisseurin und Drehbuchautorin, die auch als Moderatorin arbeitet. Wir diskutierten genau diese Fragestellung. Ist es wirklich so wichtig, ein Wort für unsere berufliche Tätigkeit zu haben? Warum müssen wir unbedingt in eine Schublade passen?

Für viele ist ihre Berufsbezeichnung auch gleichzeitig ein Statussymbol. Ich kenne das nur zu gut. Es macht tatsächlich einen Unterschied, ob ich mich als Bloggerin oder Unternehmensberaterin vorstelle. Mir passiert es noch immer, dass ich mehr Respekt bekomme, wenn ich ergänze ausgebildete Juristin zu sein.

Für mich hat diese Suche nach einer geeigneten Berufsbezeichnung vor allem damit zu tun, ernst genommen zu werden. Ich möchte als Expertin anerkannt sein, um in der öffentlichen Diskussion etwas bewirken zu können. Eine Stimme zu haben, um den Wandel in der Arbeitswelt aktiv mitgestalten zu können.

Mittlerweile habe ich einen Titel gefunden, der viel Raum lässt, aber doch beschreibt wie ich mich wahrnehme und wahrgenommen werden möchte. Und das fühlt sich grad ziemlich gut an.

Ihr wollt mehr wissen? Schreibt mir! Lena@basicallyinnovative.com

Basically Innovative x Salon für VordenkerInnen der neuen Arbeitswelt

(c) Marlena König

Von Lena Marie Glaser

Der Kick-off fand am 30. Jänner 2020 im Wiener Co-working Space Das Packhaus statt: Basically Innovative x Salon – Ein Abend für VordenkerInnen der Arbeitswelt von Lena Marie Glaser entwickelt, kuratiert und moderiert. Für alle, die sich die Frage stellen: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?

Nach dem Impulsvortrag von Lena Marie Glaser über ihre Forschungsergebnisse aus der New Work Learning Journey in Kopenhagen 2020 tauschten sich die Gäste beim gemütlichen Abendessen und inspirierenden Slow Dating auf Augenhöhe im entspannten Umfeld aus. Ein Format, in dem sich alle wohl fühlten, mit glücklichen Gesichtern, angeregten Diskussionen und neuen Lösungsansätzen.

Danke… es war wirklich toll… ein super Format… modern, frisch und jung… super Inputs und Austausch…

Christian Hillgartner, SIEMENS HR Product Owner Digitalization auf LinkedIn über mein Lernformat Basically Innovative x Salon

Jede/r konnte sein, wie sie/er ist. In der Abschlussrunde meldeten sich sogar introvertierte Menschen zu Wort und teilten ihre Ideen und Gedanken. Es entstand ein Raum, um „vom Hamsterrad zur Inspiration zu kommen.“

Vielen Dank für deine Erfahrungen und Impressionen und vor allem für den angenehmen und lockeren Rahmen!

Andrea König, WIEN ENERGIE HR Trendscout & Employer Branding auf LinkedIn über mein Lernformat Basically Innovative x Salon

(c) Marlena König

I can’t wait for the next one already Lena – danke für alles gestern!

Imran Rehman, Leadership Coach, Consultant & Co-Founder kokoro, Start-up

Ihr wollt ein Basically Innovative Lernformat für eure Organisation buchen? Schreibt an: info@basicallyinnovative.com

So geht New Work. Das können Unternehmen von uns Millennials lernen.

Gründerin Lena Marie Glaser (c) Pflaum

Von Lena Marie Glaser

2017 hat sich mein Leben radikal verändert. Früher bin ich von 9.00 bis 17.00 am Schreibtisch gesessen, habe mit Bauchweh Dienst nach Vorschrift gemacht und mich um 10.00 auf die Mittagspause gefreut. Jetzt lebe ich so, wie es zu mir und meinen Bedürfnissen passt.

Ich bin unterwegs, folge achtsam meiner Intuition, arbeite wann ich Lust habe und entscheide jeden Tag aufs Neue, wo ich arbeiten will. Ich sammle Ideen, erforsche neue Strategien, treffe auf inspirierende Vordenkerinnen und Vordenker. Bin offen für neue Begegnungen und schnelle Veränderungen.

Dabei versuche ich die Balance zu finden, um mich nicht zu überfordern. Denn Grenzen setzt mir hier niemand. Das muss ich schon selber tun. Und das kostet manchmal echt viel Kraft. Dafür ist es hilfreich und notwendig, dass ich mich sehr gut kenne, hochgradig reflektiert bin. Ich setze mich viel mit mir selbst auseinander, mit meinen Bedürfnissen und Wünschen.

Ich habe in der Zwischenzeit unglaublich viele junge, engagierte Leute getroffen, die so wie ich keine Lust mehr auf diese alte Arbeitswelt haben. Genervt vom Dauerstress frustriert gegen Betonwände zu laufen in einer Kultur, die geprägt ist von „So haben wir das immer schon gemacht“. Umgeben von überforderten und ungeeigneten Chefs und starren Strukturen.

Eine repräsentative Umfrage 2016/17 des BMASK zur Häufigkeit von Burnout in Österreich zeigt, dass nur 52 Prozent als gesund zu betrachten sind. Besonders unter 30-jährige sind besonders betroffen. Link

Jeden Tag höre ich Menschen zu, die ihre Arbeit krank gemacht hat, die frustriert und unmotiviert sind. So unterschiedlich die einzelnen Geschichten sind, doch alle eint eine große Unzufriedenheit mit dem Status-Quo. Besonders junge, hoch-qualifizierte Beschäftigte ziehen daraus ihre Konsequenzen.

Parallel Fair 2017, Wien
(c) Glaser

Sie suchen sich Unternehmen, die ihnen Arbeitsbedingungen bieten, die auf ihre Lebensumstände Rücksicht nehmen. Wo sie fair bezahlt werden, viel Autonomie haben und ein wertschätzendes Arbeitsklima spüren. Das können junge Start-ups sein oder zukunftsorientierte Unternehmen, die schon begriffen haben, dass sie etwas ändern müssen.

Auf meinen Forschungsreisen und beim Aufbau meines eigenen Unternehmens treffe ich laufend tolle, visionäre Changemaker, die traditionellen Organisationen den Rücken gekehrt haben. Sie haben beschlossen, sich selbstständig zu machen oder zumindest ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Ihrem Traum folgend, selbstbestimmt leben zu wollen.

Lena Glaser (c) Pflaum

Mit einigen dieser wunderbaren Menschen arbeite ich zusammen. Mit Fotografinnen und Designern, mit Projektmanagerinnen und Coaches, mit Architektinnen, Soziologinnen und Ökonomen, mit Lehrerinnen, Start-up Gründern und Developern.

Uns eint eine offene Haltung, Neugierde, Achtsamkeit und Wertschätzung, Respekt. Teamorientierung und Kollaboration stehen im Vordergrund. Projektbezogen arbeiten wir zusammen, in Kollektiven stärken wir uns.

Doch nicht jeder Mensch ist für die Selbstständigkeit geschaffen. Es braucht daher neue Organisationen, die Autonomie anbieten, uns fördern und stärken und absichern. Wo wir mehr sind als kleine Zahnräder in einer großen Maschine. Doch leider drängen viele Arbeitgeber ihre Beschäftigten in Richtung Selbstständigkeit.

Organisationen müssen umdenken, wenn sie Innovation fördern und die besten Leute halten wollen. Arbeit neu denken, auf Augenhöhe treffen ist die Devise. Mehr dazu im Blog

Das geht Schritt für Schritt, mit Pilotprojekten und viel Achtsamkeit. Mit Mut und Austausch auf Augenhöhe, Lernen von Vorreitern und internationalen Beispielen. Die skandinavische Arbeitskultur sehe ich als Inspiration, dort ist die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben Normalität, der wertschätzende Umgang miteinander, viel Selbstverantwortlichkeit. Da macht auch mal der Chef Kaffee für sein ganzes Team. Brandeins Blog

Im schwedischen Unternehmen Sweco gibt es keine Meetings vor 9 und nicht am Abend, Manager sollen früh oder nachts keine eMails schreiben. Es wird erwartet, dass sie ein Leben außerhalb des Büros haben. Viel wird miteinander auf Augenhöhe gesprochen, Transparenz ist zentral, es gibt Karrierepläne und Coaching für den Nachwuchs, deren Ideale und Bedürfnisse werden ernst genommen.

3 Dinge die es braucht: Wertschätzung, Achtsamkeit und Offenheit für neue Zugänge. Dann kommt die Innovation und die besten Talente bleiben.

Bietet mir der potentielle Arbeitgeber meine gewünschten Rahmenbedingungen? Gerade die Jüngeren suchen sich ihre Arbeitgeber gezielt danach aus. Studien belegen das (Shell, Deloitte Millennials Survey, Institut für Jugendkulturforschung). Dazu habe ich schon viel geschrieben. Zum Blog UN Global Compact Expert Paper. Sehen wir das als Chance und nicht als Bedrohung – im Interesse von uns allen!

Daher liebe Arbeitgeber, wenn ihr in Zukunft engagierte, kreative und zufriedene Beschäftigte wollt, dann müsst ihr handeln!

Wir und die Zukunft der Arbeit – Die Expertinnen Interviews

(c) Miriam Mlczoch

Lena Marie Glaser befragte Expertinnen der neuen Arbeitswelt, wie sie arbeiten wollen. Die Interviews zeigen auf, wie Arbeit neu gedacht werden kann. Hier geht es zu den Interviews

Das sind meine Lieblingszitate der Expertinnen:

Lena Glaser (c) Pflaum

Flexibilität und Selbstbestimmung sind für mich extrem wichtig und wertvoll. Ich mag die Abwechslung und die Entscheidung, wann und wo ich mich welchen Inhalten widmen mag.“ Julia Andorfer

Isabel Oost Frauen und die Zukunft der Arbeit
(c) Isabel Oostvogel

„Arbeit bedeutet für mich eine Form der Weiterentwicklung meines Selbst, eine Art der eigenen Entfaltung sowie des Lernens und Umgeben sein von neuen Herausforderungen.“ Isabel Oostvogel

„Kreativ sein, Ideen spinnen, Spaß haben, nach Lösungen suchen, um den Status Quo zu verbessern, immer wieder neue Herausforderungen meistern. Und natürlich auch: ein Einkommen haben.“ Miriam Mlczoch

„Aber auch für Menschen ohne Betreuungspflichten erscheint es mir wichtig, dass Arbeitsverhältnisse so gestaltet sind, dass sie uns ausreichend Energie für andere Dinge im Leben lassen.“ Antonia Wenzl

Wahre Bedeutung zu schaffen anstatt irgendwelchen Zahlen/Euros zu dienen.“ Monika Kletzmayr

„Ich denke, es geht nicht immer um das „Was“, sondern darum, welche Qualitäten von Arbeit einem wichtig sind. Und die kann man dann ganz gratis in das einbauen, was man gerade so macht. Und die meisten Beschränkungen macht man sich sowieso selbst. Mal ganz ehrlich: was hält uns denn WIRKLICH ab?“ Monika Kletzmayr

(c) Miriam Mlczoch

„Meine Arbeit sollte möglichst flexibel organisiert sein. Ich will, dass Arbeit und Familie kompatibel sind. Andererseits wünsche ich mir klare Arbeitsbereiche und -zeiten.“ Miriam Mlczoch

„Arbeit macht mich glücklich, wenn es sich nicht wie anstrengende Arbeit anfühlt, sondern leicht und erfüllend ist, ich in einem Flow-Gefühl schwebe und andere durch mein Tun bereichern und bestärken darf.“ Julia Andorfer

„Vor allem ist mir wichtig, dass ich mich durch meine Arbeit ausdrücken kann, dass ich immer Neues lerne, dass ich in guter Gesellschaft bin, dass ich was Sinnvolles machen kann – genau wie in anderen Bereichen meines Lebens.“ Lena Robinson

„Mein idealer Arbeitsplatz schafft die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Er gibt mir die Freiheit, Dinge auszuprobieren, aber stellt mir Inhalte sowie Sparringpartner bereit, die meine Arbeit herausfordern.“ Isabel Oostvogel

„Früher dachte ich, es sei so wichtig, dass jeder seinen Purpose findet und den „richtigen“ Job dazu. Mittlerweile bin ich da gelassener geworden.“ Monika Kletzmayr

„Im Laufe der Jahre habe ich herausgefunden, dass es mir besonders wichtig ist mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ähnliche Grundhaltungen haben. Auch ein wertschätzender, kollegialer Umgang und transparente Strukturen sind mir wichtig.“ Antonia Wenzl

Antonia Wenzl, WAFF
(c) Antonia Wenzl

„Ganz egal, was ich mache, ich möchte es mit Freude und Begeisterung tun können, denn das ist der Motor, der mich antreibt Herausforderung anzunehmen und Krisen zu überstehen.“ Julia Fabrick

„Die Unternehmen sollten starten, die eigene Organisation wie die Kundenwelt zu betrachten und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hören: Wer seine Kunden kennt, der darf sich glücklich schätzen, denn das führt zu Erfolg.“ Isabel Oostvogel

„Flexibilität ist ein ganz wesentlicher Faktor für mich für eine gute Work/Life-Balance und ein Aspekt meiner Selbstständigkeit. Daher bin ich auch ein großer Fan von Jobsharing.“ Julia Andorfer

(c) Julia Andorfer

„Wie können wir Arbeiten und Wirken ohne uns auszupowern? Wie können wir das tun was in uns brennt und dennoch Geld verdienen? Wie können wir Sinn in dem finden was es zu tun gibt?“ Kersten Kloser-Pitcher

„Also momentan brauche ganz viel Freiraum. Ich will mir alles selbst einteilen können und auch Aufgaben und Projekte ablehnen können, wenn ich nicht dahinter bin. Dafür bin ich, glaube ich, extrem committed. Deshalb geht das.“ Lena Robinson

„Mein Traum wäre es, mehr körperlich und vor Ort aktiv zu sein, mich für die Gesellschaft oder Natur einzusetzen und nicht mehr so viel vor dem PC zu sitzen. Ich möchte raus und dort sein, wo Hilfe benötigt, wo etwas umgesetzt, zusammengearbeitet, Mehrwerte geschaffen, Menschen befähigt und in Lösungen gedacht wird.“ Isabel Oostvogel

Zusammenarbeit ist mir am allerwichtigsten. Ich merke, dass mich die Projekte am meisten motivieren in denen eine gute Zusammenarbeit besteht. Ich denke, einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist Klarheit und eine gewisse Übereinstimmung über den Sinn und Zweck des gemeinsamen Unterfangens.“ Lena Robinson

Lena Robinson b_i Fragebogen
(c) Lena Robinson

„Ich arbeite derzeit ausschließlich im Büro und weiß diese Abgrenzung vom Privaten sehr zu schätzen. Natürlich bringt es auch Freiheiten mit sich an unterschiedlichen Orten tätig zu sein. Ich tue mir aber ohnehin schwer, die Arbeit im Kopf nicht mit nach Hause zu nehmen. Wenn sie zumindest physisch dort verortet bleibt, wo ich auch arbeite, dann macht es das für mich einfacher.“ Antonia Wenzl

„Menschen arbeiten unterschiedlich und haben in einer Zusammenarbeit auch unterschiedliche Bedürfnisse. Wichtig ist, dass die Kommunikation gut funktioniert und dass es Raum für die Meta-Ebene gibt.“ Lena Robinson

Wichtig ist, dass man in Bewegung bleibt, Neues ausprobiert, hin und wieder eine Lebensklausur einlegt und sich immer wieder fragt, ob man mit seiner Arbeit, mit dem was man tut, glücklich ist. Falls nicht, ist es Zeit für Veränderung – immerhin verbringen wir den Großteil unseres Lebens damit. Ich glaube nichts im Leben ist unmöglich, solange man bereit ist seine Perspektive auch mal zu verändern.“ Julia Fabrick

Lena Glaser (c) Pflaum

„Für mich ist es unglaublich bereichernd, dass ich mich täglich mit Menschen austauschen kann, die vor den gleichen Herausforderungen stehen und von denen ich lernen kann. Sehr wertvoll erlebe ich eine möglichst große Diversität in Teams und die Fähigkeit unterschiedliche Sichtweisen und Problemlösungszugänge wertschätzen zu können.“ Antonia Wenzl

Zu den Interviews

Glossary der neuen Arbeitswelt – NEW WORK

Ein Glossary der neuen Arbeitswelt von Lena Marie Glaser. Begriffe, die einem immer wieder unterkommen. Doch was heißt das eigentlich?

Von Lena Marie Glaser

Was heißt eigentlich… New Work / Neues Arbeiten?

„Umbrüche in der Gesellschaft und neue Prozesse in der Wirtschaft führen zu fundamentalen Veränderungen in der Arbeitswelt, sie bestimmen den Megatrend New Work. In einer so digitalisierten wie globalisierten Zukunft wird Arbeit im Leben der Menschen einen neuen Stellenwert einnehmen, Arbeit und Freizeit fließen ineinander. Technologie ist wichtig, aber nicht dominant – der Mensch bleibt entscheidend. Seine Talente zählen, in der neuen Arbeitswelt setzt die Ära des Talentismus ein.“ Zukunftsinstitut

New Work (Neues Arbeiten) ist ein Begriff aus den 1980er Jahren, geprägt vom österreichisch-amerikanischen Philosophen Frithjof Bergmann. New Work umschreibt ein Gegenkonzept zur alten, bestehenden Arbeitswelt: Flache Hierarchien, neues Leadership, Vertrauen anstatt Kontrolle, wertschätzende Arbeitskultur, flexible Arbeitszeitmodelle, Autonomie und Mitgestaltung bei Gehalt, Arbeitszeit, Urlaub, Transparenz, bessere Vereinbarkeit von Privat und Arbeit, Gestaltung neuer Arbeitsräume, die kollaborative Zusammenarbeit fördern.

New Work Porträts – Wie arbeitet eigentlich die Virtual Reality Kuratorin Eva Fischer?

Eva Fischer (c) Lena Glaser

New Work Porträts. Es gibt Menschen, die haben Arbeit für sich neu gedacht. Sie sind aus den bestehenden Organisationen ausgebrochen, um sich eine Welt zu schaffen, die zu ihren Bedürfnissen passt. Lena Marie Glaser besucht diese inspirierenden, mutigen Frauen und erzählt ihre Geschichte in kleinen selbstgedrehten Videos und Texten.

„Es ist zwar manchmal echt anstrengend. Aber ich bin einfach happy, wie es ist.“

Eva Fischer ist selbstständige Kuratorin, Kulturmanagerin und Dozentin im Bereich audiovisueller Kunst, Virtual Reality und experimenteller Medien. Seit 2016 leitet sie die Produktion der Diagonale – Festival des österreichischen Films.

Für meinen Studiovisit habe ich Eva ins Wiener Home-Office und Diagonale Filmfestival HQ in Wien begleitet. Spannende Einblicke in Evas Arbeit, ihre Arbeitsweise und was ihr wichtig ist. Zum Video:

Mentoring & die Zukunft der Arbeit – Meine 3 Learnings für New Work

Von Lena Marie Glaser

DerStandard berichtet in der Wochenendausgabe im September 2019 über mich und meine erfolgreiche Mentoring Beziehung mit der Stv. Chefredakteurin Nana Siebert. Mentoring begleitet mich seit Beginn meiner Berufstätigkeit. Egal ob als Juristin im BMF oder als Gründerin von Basically Innovative.

Ich habe daher meine Learnings in einem LinkedIn Artikel zusammengefasst. Was bedeutet Mentoring für die Zukunft der Arbeit? Was hat es mit „New Work“ zu tun? Für mich bedeutet es voneinander lernen, offen sein, sich gegenseitig unterstützen. Mentoring Programme bieten einen Rahmen dafür, allerdings nur wenn bestimmte Grundvoraussetzungen eingehalten werden.

Mehr dazu in diesem Artikel über meine Erfahrungen & Learnings, die Möglichkeiten des Mentoring, New Work und die Zukunft der Arbeit:

Der LinkedIn Artikel

Die neue Arbeitswelt: Arbeit neu denken, die Kommunikation verbessern.

Lena Glaser (c) Pflaum

Mein Artikel der zeigt, was Organisationen tun können, um Fach- und Führungskräfte der Generation Y (Millennials) zu gewinnen und zu halten. Das Rezept: Arbeit neu denken und die Kommunikation verbessern. Mit praktischen Anleitungen und Erfolgsgeschichten.

Von Lena Glaser

Oft werde ich ja gefragt, gibt es überhaupt diesen großen Unterschied zwischen den Generationen in der Arbeitswelt? Wollen nur Millennials (also die Generation Y) Work-Life Balance, Sinn im Job, gelobt werden, Spaß und das eigene Arbeitsumfeld mitgestalten? Ist das nicht eher eine Persönlichkeitssache? Da ist sicher etwas dran.

Doch wie auch die Leiterin des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien, Dr. Beate Großegger, kürzlich bei unserem Gespräch unterstrich: Ja, es gibt Unterschiede. Das beginnt bei der Kommunikation und dem Bedürfnis nach persönlichem Feedback.

Auch große Beraterfirmen wie Deloitte widmen sich meiner Generation. Erst kürzlich veröffentlichte Deloitte ihre Millennial Survey 2019. Dieses Mal wurde auch die österreichische Generation Y befragt. Offenbar der Unterschied zum Rest der Welt: Wir sind im internationalen Vergleich besonders pessimistisch.

Journalistinnenkongress 2018 Gamperl

Allerdings ein Ergebnis dieser Studie macht mich persönlich optimistisch: „Soziale Verantwortung hoch im Kurs: Klimaschutz und Gleichstellung sind die größten Anliegen bei den Millennials.“ Die Studie zeigt auf, dass sich die Werte verändern.

Viele von uns fordern – im Gegensatz zu unseren Eltern – ein anderes Arbeiten vermehrt ein. Bei meinen Recherchen für basicallyinnovative.com höre ich eigentlich immer:

„So wie meine Mama oder mein Papa arbeiten, will ich das echt nicht. Ich will mein Leben genießen, ernst genommen werden, sonst geh ich und such mir einen neuen Job.“

Das hat Schattenseiten. Viele empfinden, dass „die Jungen“ nur fordern, ohne selbst etwas beizutragen. Dass sie privilegiert sind. Für einzelne Fälle mag das stimmen, doch in meinen Gesprächen hatte ich eigentlich immer den Eindruck, da prallen einfach unterschiedliche Denkweisen und Kommunikationsmuster aufeinander.

Ich kenne das auch zu gut aus meiner persönlichen Erfahrung. Egal ob im Ministerium, wo erfahrene Juristen ihre Jahrzehnte alten Rituale pflegten und wir als die „Jungen“ neue Wege gehen wollten. Oder in der kleinen Unternehmensberatung mit einer herzlichen Kultur, in der wir klare Strukturen und bessere interne Kommunikation einforderten.

Ich sehe hier eine Chance. Und zwar indem wir voneinander lernen. Offen sein für die andere Perspektive, mit Empathie versuchen, das Gegenüber zu verstehen. Die Kommunikationstechnik „Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg“ hat mir persönlich sehr geholfen.

Wie kann das funktionieren? Aus meiner Erfahrung: Miteinander auf Augenhöhe sprechen! Und zwar nicht über die nächste Deadline oder den mühsamen Kunden. Sondern über die eigene Zusammenarbeit.

In Gesprächen mit Führungskräften habe ich festgestellt, dass es oft eine Scheu gibt, direkt mit den eigenen Angestellten zu sprechen. Die Teamleiter und Geschäftsführerinnen fragten mich, was sie tun können, um die besten Nachwuchskräfte zu halten und neue zu gewinnen.

Meine 1. Empfehlung: Sprich persönlich mit deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Augenhöhe. Frage nach ihren Bedürfnissen!

Was brauchst du, um gut arbeiten zu können? Das ist eine Frage, die mir meine Chefin öfters gestellt hat. Das gab mir das Gefühl, gehört und respektiert zu werden und es lud mich ein, aktiv die Organisation mitzugestalten.

Ich unterstütze Organisationen, Führungskräfte und engagierte Nachwuchskräfte dabei, diese Kommunikationslücke zu füllen. Ich spreche mit allen Seiten und analysiere von außen und objektiv, wie sich die Organisation präsentiert. Wie wirkt die Kultur und Struktur nach außen auf die Zielgruppe neuer Nachwuchskräfte?

Ich zeige in Vorträgen und Workshops neue Wege auf und schaffe Räume, in denen die Nachwuchskräfte selbst Lösungsansätze und Maßnahmen entwickeln, um die Organisation gemeinsam mitzugestalten.

Ich bin das Bindeglied zur Führungsebene und begleite diese bei der Umsetzung. Diese Verknüpfung von top-down und bottom-up finde ich besonders wichtig.

Das Ziel? Eine höhere Zufriedenheit. Das ist gut für die wirtschaftlichen Ziele, aber vor allem für das Wohlbefinden der Menschen in der Organisation.

Demnächst beginnt meine Forschungsreise in Pionierorganisationen, die sich als gute Arbeitgeber positionieren konnten. Was macht sie so erfolgreich? Ich möchte mit BOSCH und IKEA sprechen, mit der kleinen Werbeagentur bis zur öffentlichen Einrichtung. Bald mehr dazu. Wer sich international umschauen möchte, empfehle ich den Blog Corporate Rebels.

Schreibt mir: Lena@basicallyinnovative.com

Die neue Arbeitswelt: So findest du deinen Traumjob

Ana Popescu In the Studio basically innovative

In der neuen Arbeitswelt wechseln wir immer wieder unseren Job. Besonders meine Generation, die Millennials. Wir können es uns gar nicht vorstellen, so wie unsere Eltern, das ganze Leben im selben Unternehmen zu bleiben. Ein Artikel, der aufzeigt, wie wir immer wieder den persönlichen Traumjob finden.

Von Lena Glaser

2017 habe ich einen sicheren Job aufgegeben, der mich unglücklich gemacht hat. Ich machte mich auf die Suche nach meinem Traumjob. Auf diesem Weg habe ich vieles gelernt und mit anderen über ihre Erfahrungen gesprochen.

Das sind meine Tips und Erfahrungen, um immer wieder den Traumjob zu finden.

Analysiere dich. Finde deine echten Stärken und wahre Leidenschaft. Wie das bei mir funktioniert hat? Mein Coach hat mir dazu geraten, in mein eigenes Notizbuch zu notieren, was ich seit meiner Kindheit am liebsten gemacht habe. Dann habe ich überlegt, welche Tätigkeiten und Aufgaben mir jetzt am meisten Spaß machen und besonders leicht gelingen. Alles notieren, sammeln, strukturieren.

Mache ein Gedankenexperiment. Stelle dir vor, es ist alles möglich. Du kannst beruflich alles machen, was du willst. Wie würde dein Alltag dann aussehen, was würdest du tun? Das ganze funktioniert bei mir auch besonders gut mit einem weißen Blatt Papier und einem Stift: Einfach drauf los schreiben. Was willst du am allerliebsten beruflich machen?

Recherchiere. Es gibt mittlerweile unzählige Plattformen, die uns Ideen für neue Jobs geben. Bewertungsplattformen wie kununu oder Great Place to Work zeigen, welche Unternehmen sich (zumindest öffentlich) als gute Arbeitgeber auszeichnen. Auf Whatchado findet ihr Videos mit Berufstätigen aus allen Branchen, die ihre persönlichen Erfahrungen teilen.

Frage nach. Kennst du jemanden, der einen Beruf hat, den du interessant findest? Verabredet und tauscht euch aus. Erkundige dich auch nach den negativen Seiten im Alltag.

Besuche Netzwerkveranstaltungen. Wie du die richtigen findest? Frage Bekannte aus der Branche deiner Wahl, abonniere Newsletter von Events und Workshop-Organisatoren, suche online nach Gruppen (zb Facebook, Xing, LinkedIn). So verpasst du keine Veranstaltung mehr, die vielleicht schon die zündende Idee oder einen nützlichen Kontakt bringt.

Lena Glaser (c) Pflaum

Baue deine Personal Brand. In der neuen Arbeitswelt wird es immer wichtiger, sichtbar zu werden mit den eigenen Stärken und Interessen. Nur so kommt der Traumjob zu uns. Artikel der SZ

Für mich war es ein ziemlich großer Sprung: Von der Juristin im öffentlichen Dienst zur Bloggerin über die neue Arbeitswelt und Kommunikationsexpertin. Ich wollte öffentlich so wahrgenommen werden, wie ich bin und nicht was meine Zeugnisse sagen. Mein Blog hat mir sehr dabei geholfen, mich so zu positionieren. Du willst das auch? In Workshops unterstütze ich dich dabei. Schreib mir!

Bleib gelassen. So eine berufliche Veränderung kann manchmal echt anstrengend sein. Du befindest dich auf einem Weg, einem längeren Prozess, der sich aber auszahlt. Es heißt dran bleiben. Vertraue dabei auf deine eigenen Stärken.

Such dir neue Vertraute, die dich verstehen. Meine persönliche Erfahrung war, dass sich das bekannte Umfeld verändert. Viele verstehen nicht, was los ist oder warum ihr euch verändern wollt. Jobwechsel erfordert Mut – wir verlassen die eigene Komfortzone. Menschen, die dich immer wieder bestärken und unterstützen, sind in dieser Zeit unglaublich wichtig.

Hol dir professionelle Unterstützung. Ich persönlich habe unglaublich wertvolle Erkenntnisse in meinen Coachingstunden gewonnen. Mir wurde klar, mein vermeintlicher Traumjob ist eine Illusion. Dadurch sind neue Ideen entstanden. Ich konnte mich weiterentwickeln und hab zu mir gefunden. Bin reflektierter als je zuvor. Weiß was ich will und was nicht.

Höre auf die innere Stimme. Du hast ein tolles Jobangebot, doch irgendwas fühlt sich nicht richtig an? Dann vertraue auf dieses Gefühl. Denn meistens stimmt da etwas nicht. Daher stell dir ganz klar die Frage: Wie fühlt es sich an, wenn du dir vorstellst, dort zu arbeiten?

Wie seht ihr das? Schreibt mir: Lena@basicallyinnovative.com

Die neue Arbeitswelt: Achtsam leben, um etwas zu bewegen.

Lena Marie Glaser, Gründerin von Basically Innovative (c)VilmaPflaum

In der neuen Arbeitswelt von heute ist es wichtiger denn je, zu entschleunigen und achtsam zu leben. Doch raus aus dem Hamsterrad zu kommen, ist gar nicht so einfach. Egal ob im Home-office, Co-working space oder klassisch im Büro. Wie es dennoch gelingen kann.

Von Lena Marie Glaser

Stress, Überforderung, ständige Erreichbarkeit. Das kennen die meisten von uns. Vor einigen Jahren habe ich begonnen, bewusster zu leben. Ich nahm meine Bedürfnisse wahr, legte meine Grenzen fest, machte bewusst Pausen und begann mich mit Menschen zu umgeben, die mir gut tun.

Wie ich gelernt habe ein achtsames Leben zu führen und welche Strategien für mich am besten funktionieren? Das habe ich für diesen Artikel zusammengefasst:

Yin Yoga

Beim Besuch der ersten Yin Yoga Stunde war mir sofort klar: Hier ist etwas anders als bei anderen Yogaklassen. Ausgestattet mit Gegenständen, Matten, Decken, Rollen und Klötzen, streben wir tiefe Entspannung an. Kein schneller Sonnengruß, kein Flow, sondern längeres Verweilen, an die 3-5 Minuten, in dehnenden Positionen. Und so wird sogar diese sanfte Yogaform richtig anstrengend.

Beim Yin Yoga sollen bestimmte Meridiane aktiviert und die Faszien stimuliert werden. Das löst verklebtes Bindegewebe und entspannt Körper als auch Geist. Vor allem wird die Konzentration auf das Hier und Jetzt trainiert – das führt zu nachhaltigen Ergebnissen und Gelassenheit.

Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR)

MBSR lernte ich in einer Coachingstunde kennen. Besonders wirkungsvoll ist der Bodyscan: Gefühle wie Wut und Frustration werden zunächst an konkreten Körperstellen festgemacht und dann in einigen Schritten mental gelöst.

Hinter MBSR steckt die englische Abkürzung für Mindfulness-Based Stress Reduction, also der Stressbewältigung durch Achtsamkeit. MBSR wurde an der Universitätsklinik von Worcester/Massachusetts (USA) entwickelt.

Üblicherweise wird es in Gruppen innerhalb eines achtwöchigen Programmes vermittelt. Mehr dazu

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Zu Beginn des Einführungsseminars hatte ich keine Ahnung, dass ich danach viele Dinge so anders sehen würde. Nun kenne ich den Unterschied zwischen Gefühlen und Bedürfnissen. Ich weiß, dass bestimmte Bedürfnisse nicht nur durch eine einzige Sache erfüllt werden können.

Ich kann Hintergründe von schwierigen Beziehungen, Gesprächen und Situationen anhand konkreter Fragen analysieren und somit durch bewusste Kommunikation besser meistern. Aber besonders schön war es neue Begriffe kennenzulernen, die meine eigenen Bedürfnisse ausdrücken.

Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein Kommunikations- und Konfliktlösungsprozess. In Seminaren lernt jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer in praktischen Übungen Empathie zu sich und anderen Menschen zu entwickeln, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen, auszudrücken und dabei andere nicht anzugreifen. Auch bei der GfK ist die Konzentration auf das Hier und Jetzt zentral.

Mehr dazu

Autogenes Training

Meine Beine werden schwer. Ich bin ganz ruhig. In 15 Minuten bin ich frisch und munter. Meine Armen werden schwer. Ich bin ganz ruhig. In 15 Minuten bin ich frisch und munter….

Durch das Wiederholen von kurzen, prägnanten Sätzen, die je nach gewünschtem Zustand angepasst werden können, schaffe ich es meine Batterien aufzuladen.

Autogenes Training ist eine klassische, effektive Entspannungsmethode. Die Übungen können in Kursen erlernt werden und dauern rund 2-3 Minuten.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Welche Strategien habt ihr dem Stress zu entfliehen? Schreibt mir: Lena@basicallyinnovative.com

Warum geht das nicht anders? Millennials fordern eine flexiblere Arbeitswelt

Lena Marie Glaser (c) Pflaum

Für viele ist es einfach Realität, aber immer mehr wollen sich damit nicht abfinden: Lange Arbeitstage gefesselt an den Arbeitsplatz, ohne Freiräume und Mitgestaltung. Besonders meine Generation, die Millennials, fordern Arbeitsbedingungen, die zu ihren Bedürfnissen passen. Doch wie kann das aussehen?

Von Lena Marie Glaser

Immer mehr Menschen, inbesondere aber Millennials, fordern flexiblere Arbeitsbedingungen. Sie wollen ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können. Sie wollen gehört werden. Sie wollen sich nicht ausbeuten lassen.

Manche wünschen sich eine 4 Tage-Woche. Oder wollen ohne schlechtes Gewissen schon mal um 15.00 nach Hause gehen, wenn die Arbeit erledigt ist.

Andere möchten ihre eigenen Projekte in der Arbeitszeit vorantreiben. Sie sehnen sich nach einer Auszeit, um zu studieren, ihren persönlichen Interessen nachzugehen oder eine Radtour mit Freundinnen zu machen.

Für Arbeitgeber ist das oft eine Herausforderung. Sie wissen noch nicht, wie sie damit umgehen sollen. Führungskräfte und Mitarbeiterinnen erzählen mir das.

Es gibt Unternehmer, die wollen auf diese Bedürfnisse eingehen, aber die Rahmenbedingungen ermöglichen es oft nicht. So ist es in vielen Service-Branchen einfach üblich, auf Abruf verfügbar zu sein: Der Kunde ist König.

Für viele gehört es auch zum Selbstverständnis, lange, hart und viel zu arbeiten. ‚Work hard, play hard‘. Sie holen sich so Anerkennung und sind überzeugt, nur so die beste Arbeit erbringen zu können.

Doch egal wo ich unterwegs bin, auf New Work Konferenzen für Führungskräfte, Business Festivals für Frauen meiner Generation oder im privaten Umfeld, es ist ganz stark spürbar:

Es besteht eine Sehnsucht nach einer Arbeitswelt in der unsere individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Diese können völlig unterschiedlich sein. Dennoch geht es darum, sie zu berücksichtigen. Jede sich selbst gegenüber mit mehr Achtsamkeit, aber vor allem als Verantwortung der Unternehmer und der Politiker.

Es ist es natürlich eine große Herausforderung, all diese Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen. Viele Interessen prallen da aufeinander. Aber es ist auch möglich.

Beispiele wie Premium Cola, BUURTZORG oder Patagonia zeigen es. Die Corporate Rebels und Nicole Thurn von New Work Stories besuchen diese Vorbild-Unternehmen und berichten darüber. Tandemploy lebt es vor und hilft dabei Jobsplitting und Co technisch umzusetzen.

Denn schließlich ist es im Interesse von allen, wenn die Arbeit uns nicht krank macht. Arbeitgeber und Staat können Kosten senken, die Produktivität erhöhen. Und jede einzelne von uns kann ein gutes Leben führen, das zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Die Arbeitsräume der Zukunft – Wo willst du arbeiten?

DasPackhaus workspaces
DasPackhaus Wien (c) Glaser

Unsere Arbeitsräume sagen viel über die gegenwärtige Arbeitskultur. Jump-seat Desks und Open Spaces offenbaren ein großes Problem: Unsere menschlichen Bedürfnisse spielen hier selten eine Rolle. Ich machte mich für Basically Innovative auf die Suche nach dem perfekten Arbeitsort. Wie sieht er aus? Wo finde ich ihn?

Von Lena Marie Glaser

Die zunehmende Digitalisierung verändert unsere gewohnten Arbeitswelten. Mit Smartphones, Laptops und Clouds können wir 24/7 im Bett oder am Strand arbeiten. Die Grenze zwischen Arbeit und Privatem löst sich immer mehr auf. Homeoffice, Jump-seat desks oder Co-working space anstatt Einzelbüro im Firmensitz.

Niemand kann mit Sicherheit vorhersehen, wie unsere Arbeitswelt in Zukunft tatsächlich aussehen wird. Trotzdem werden heute schon weltweit neue Büros erbaut. Oft ohne Rücksicht auf unsere menschlichen Bedürfnisse.

Doch wo und wie wollen wir arbeiten? Für Eva, die freie Journalistin, am Frühstückstisch, da sie hier Licht und Atmosphäre liebt. Thomas, der Beamte, schätzt sein Einzelzimmer mit Familienfotos am Schreibtisch, das er auch mal abschließen kann.

Julia, die IT-Angestellte, wechselt jeden Tag im Großraumbüro ihren Arbeitsplatz, bevorzugt aber ihr Homeoffice. Für Mascha, die Architektin, ist es ihr Büro im sanierten Altbau mit offenem Raumkonzept und individueller Note.

Wir verbringen viele Stunden unseres Lebens dort und möchten uns dort wohlfühlen, als ganze Menschen wahrgenommen werden. Dieser Ort soll unseren individuellen Bedürfnissen entsprechen.

Eine Kurzumfrage in meinem persönlichen Umfeld ergab, dass das Büro mehr ist als nur der Ort an dem wir arbeiten. Er gibt uns Sicherheit und Halt, ermöglicht Austausch und neue Ideen.

Aber die Realität ist für viele anders: Anstatt Einzelbüros mit persönlichen Schreibtischen gibt es nun laute, unpersönliche Strukturen und Shared-working Stations. Schon mal was von Büros mit Jump-seat Desks, Paperless office, Clean-desk Policy gehört?

weXelerate Start-up and Innovation Hub, Sofitel Wien
weXelerate Start-up and Innovation Hub, Sofitel Wien (c) Glaser

Diese neuen Formen der Gestaltung von Büros sollen Arbeitsabläufe beschleunigen, sollen die interne Kommunikation erleichtern und durch bewusst gesteuerte Kreativität mehr Innovation ermöglichen.

Im Vordergrund: Effizienzsteigerung anstatt individueller Bedürfnisse. Zunehmend lässt sich beobachten, dass Menschen von dieser Form von Flexibilisierung überfordert sind. Ohne Schutz des persönlichen Arbeitsplatzes nehmen Burn-outs und Erkrankungen zu. Das perfekte Arbeitsumfeld sieht anders aus.

Eine von neuen Technologien geprägte Arbeitswelt kommt vermutlich auch ohne diese Arbeitsräume aus. Doch für Unternehmen sprechen einige Gründe dafür weiterhin auf Büros zu setzen (Planing Office Spaces – A practical guide for managers and designers, Laurence King Publishing, 2010):

1. Aufgaben und Tätigkeiten können effizienter erledigt werden, 2. die Kommunikation wird erleichtert, 3. sie haben eine bedeutende Rolle für die Identität des Unternehmens.

Aus Sicht der Menschen ist es das Bedürfnis nach Gemeinschaft, Zugehörigkeit und persönlichen Gesprächen, die gemeinsame Arbeitsorte auch in Zukunft wahrscheinlich machen.

Angelika Fitz betont in ihrem Buch Arbeitende Orte (Springer 2012), dass selbst die digitale Boheme auf Dauer unzufrieden mit improvisierten Heim- und Kaffeehausbüros ist und sich in Co-Working-Arealen organisiert. 

Die britische Tageszeitung TheGuardian berichtete im Juni 2017 über das geplante neue Google Headquarter London, Baubeginn 2018: 

„Floor plans for the building show a wellness centre containing gyms, massage rooms a narrow swimming pool and multi-use indoor sports pitch, and a rooftop garden split over multiple storeys and themed around three areas: a plateau, gardens and fields, planted with strawberries, gooseberries and sage.“ TheGuardian

Können wir nun in Zukunft mit Wohlfühloasen rechnen? Raphael Gielgen, Trendforscher des Schweizer Möbel-Unternehmens VITRA, ist davon überzeugt, dass das Büro der Zukunft Halt und Orientierung gibt.

Er sieht eine Renaissance von Headquarter, Büro und Campus, da sich Menschen nach Gemeinschaft sehnen. Es sind kuratierte Orte mit Charakter, die der Community eine Heimat bieten, so der Experte (in 100 Working Spaces – Büros der Zukunft, 2016/17).

In Activity-based Workspaces mit Ruhezonen, Bereichen für individuelle und gemeinschaftliche Arbeit in offenen Strukturen und mit Führungskräfte-Tischen, sieht Bernhard Herzog die Zukunft der Arbeit.

Als Experte für das neue Arbeiten von M.O.O.CON, einem deutsch-österreichischen Strategieberater für Organisations- und Objektentwicklung, beschäftigt er sich damit, wie das ideale Arbeitsumfeld aussieht.

Immer mehr Unternehmen nehmen die Beratung von M.O.O.CON in Anspruch. Die Kunden reichen von NGO (Caritas Österreich),  öffentlichen Institutionen (Arbeiterkammer) bis zu internationalen Finanzdienstleistern (Deutsche Bank). 

Unternehmen stehen dabei oft vor der Entscheidung, einen schnellen Weg zu gehen und dabei zu riskieren, Mitarbeiterinnen zu verschrecken oder aber einen Wettbewerbsnachteil zu riskieren, sagt Herzog.

Für den M.O.O.CON Experten ist klar, dass Bürokonzepte mit der veränderten Arbeitswelt mithalten müssen. Diese können gar notwendige Veränderungen in Unternehmenskultur und Arbeitsweise bewirken, ist Herzog überzeugt.

Angesprochen auf die Kritik an allzu flexiblen Arbeitsplätzen, erklärt Bernhard Herzog die Überforderung damit, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bisher gewohnt waren, klar abgegrenzte Aufgaben in individuellen Einzelzellen zu erledigen.

In einer veränderten neuen Arbeitswelt werden sie nun gefordert mit ihren Kolleginnen und Kollegen in offenen Strukturen zu arbeiten und so das große Ganze zu sehen.

In der Wiener M.O.O.CON Niederlassung wird dieses Activity-based Konzept gelebt. Außer dem Sekretariat hat hier niemand einen fixen Arbeitsplatz. Jeden Tag suchen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen neuen Arbeitsplatz, ihre Laptops und Unterlagen werden am Ende des Tages in einem persönlichen Kästchen verstaut.

Das Paperless Office ist dafür erforderlich. Ein Modell, das hier sehr gut funktioniert, da diese Menschen regelmäßig unterwegs bei ihren Kunden sind.

Microsoft Austria, Headquarter Wien
Microsoft Austria, Headquarter Wien (c) Glaser

Auch Microsoft Austria sieht sich als Vorreiter der neuen Arbeitswelt. Werde ich hier den perfekten Arbeitsplatz finden? Vor Ort unterstreicht die eloquente Marketingmitarbeiterin, wie wichtig es Microsoft ist, eine Wohlfühlumgebung zu schaffen: viel Natur, die bunte Bürogestaltung, eine Rutsche sollen dazu beitragen.

Bei meiner Tour entdecke ich offene Raumstrukturen mit Shared-working Stations, Kästchen zum Verstauen der persönlichen Dinge am Ende des Tages, schalldichte Zellen für Telefonate, farbenfrohe Meetingräume, inspiriert vom Wiener Kaffeehaus bis zur New Yorker Graffiti Wand.

Ein besonderes Unterscheidungsmerkmal zu gewöhnlichen Büros: Auch die Geschäftsführerin hat hier keinen festen Arbeitsplatz. Außerdem gibt es keine Kernarbeitszeit, den Microsoft Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht es also offen 24/7 zu arbeiten. Doch eines fällt uns als Besuchergruppe auf: Vor Ort treffen wir kaum jemanden. Arbeiten die alle zu Hause?

Einen Blick in die Vergangenheit ermöglicht die ehemalige Postsparkasse in der Nähe der Wiener Ringstraße. Das von Otto Wagner entworfene und zwischen 1904-1912 erbaute Postsparkassengebäude ist unerwartet modern in der Innengestaltung, aber mit klarer Abbildung sozialer Hierarchien in Materialauswahl, Ausstattung sowie Raumlogistik.

Post Otto Wagner, Wien
Post Otto Wagner, Wien (c) Glaser

Für die einfachen Jobs niedrige, eher trostlose Räume, für die Führungsetage kräftige Farben und protzige Möbel. Ein klarer Kontrast zum aktuellen Trend der offenen Strukturen, Shared-working Stations und Führungskräfte-Tischen.

Das Architekturbüro kadawittfeldarchitektur sieht die Lösung in einem Mittelweg: 

Wo kann man angekommen sein und doch offen bleiben für Veränderung. Workspaces müssen zwar immer flexibler werden, aber gleichzeitig auch Stabilität bieten (in Arbeitende Orte, Fitz).

Das Wiener DasPackhaus verbindet diese scheinbar widersprüchlichen Pole von Lebendigkeit und Stabilität. Als Zwischennutzungsprojekt in der Wiener Marxergasse ist es ein kreativer, improvisierter Ort auf Zeit.

Mit viel Charme wurde das alte Bürogebäude der Finanzverwaltung renoviert. Die Nutzerinnen und Nutzer haben die Möglichkeit, ihre Büros individuell zu gestalten.

Das Packhaus, Vienna Find your own co-working space Review
Das Packhaus, Vienna (c) Glaser

Für mich wurde klar, dass der ideale Workspace der Zukunft Halt und Orientierung, Lebendigkeit und Kommunikation ermöglicht. Ein Ort der Zusammenarbeit, des Austausches ist. Im besten Fall flexibel und sich an unsere individuellen Bedürfnisse anpassend.

Jedenfalls ist er keine Kopie eines amerikanischen IT-Unternehmens, kein Umfeld das überfordert. Arbeitsräume müssen uns unterstützen und nicht das Gefühl vermitteln, eine reine Human Resource zu sein.

Wie genau dieser Ort aussieht, steht nicht im Vordergrund. Sondern welches Menschenbild damit vermittelt wird.

3 Dinge, die wir uns alle im Job wünschen

Collage (c) Lena Marie Glaser, Texte aus Parnass Kunstmagazin 03/16
(c) Lena Glaser

Kaum jemand, der nicht unter Leistungsdruck steht, sich ausgebeutet fühlt oder genervt ist vom Job. Viele wünschen sich anders zu arbeiten und zu leben. Doch was wollen wir eigentlich?

Von Lena Glaser

Beim Abendessen in einem Wiener Lokal sind wir uns – drei Frauen um die 30 – einig: Wertschätzung im Job ist echt ein Luxus. Außerdem ständiger Leistungsdruck, kaum Platz für persönliche Entfaltung, und kein positives Feedback vom Chef. Das sind Erfahrungen, die viele kennen.

Früher als Juristin im Ministerium musste ich dafür kämpfen, ernst genommen zu werden. Sonst wäre ich dauerhaft die Assistentin der älteren männlichen Kollegen geblieben (natürlich im Gegensatz zu den gleichaltrigen, gleichqualifizierten männlichen Kollegen).

Aber auch die übliche Vorgehensweise, Personalentscheidungen zu treffen ohne die Beteiligten einzubinden, empfand ich immer schon als ungerecht.

Als ich im Kunst- und Kulturmanagement arbeitete, konnte ich zunächst gar nicht glauben, wie niedrig die Bezahlung war. Gehälter, die kaum für Miete und Essen reichten. Außer man hatte natürlich reiche Eltern.

Trotzdem gaben alle immer ihr Bestes – und es wurde von ihnen erwartet. Es machte ja Spaß und war immerhin der lang erträumte Traumjob für den bereits viele, viele andere in der Warteschlage standen.

Auspressen und unter Druck setzten

Menschen sind faul, müssen daher ständig unter Druck gesetzt und bis zum letzten ausgepresst werden. Das ist ein Führungsstil, der noch immer sehr verbreitet ist. Die Menschen lassen es sich aus Angst vor Job- und Statusverlust gefallen, so der Arbeitsmediziner Helmut Stadlbauer im derStandard-Interview.

Aber nicht nur in Anwaltskanzleien, Kunstgalerien und internationalen Konzernen herrscht diese Kultur, sondern auch in den neuen, hippen Agenturen und Start-ups, in denen angeblich alle best friends oder wie eine Familie sind.

Gratis Sushi und Ausbeutung

Diese angeblichen Traumarbeitsplätze bieten ihren Leuten kreative Aufgaben, das Arbeiten im Freundeskreis, kostenlosen Kaffee und Kicker im open space. Doch die Wahrheit ist oft eine andere: Hoher Zeitdruck, ruppiger Umgangston, und eine scheinbare heile Welt.

Die französische Autorin Mathilde Ramadier deckte auf, dass Start-ups in Berlin junge Akademikerinnen und Akademiker nach Strich und Faden ausnutzen. Die studierte Philosophin hatte es nach einiger Zeit in solchen Unternehmen satt und beschloss darüber zu schreiben.

Sie spricht von der Lüge „Wir sind eine Familie“ und fragt: Was nutzen uns Gratis-Sushi und Kickertisch, wenn wir ausgebeutet werden? Goodies, gemeinsame Firmen Events in der Freizeit und befristete Jobs machen es verdammt schwer Kritik zu üben, so Ramadier (Zeit Online).

Aber ist das wirklich die Zukunft der Arbeit, die wir wollen? Werden wir künftig unter dem Druck ersticken, gesteuert von Robotern und Algorithmen? Oder aber: Wie könnte ein anderer Weg aussehen?

Sophie Pollak, die Gründerin von WeBandits verkauft hippe koreanische Mode in ihrem Wiener Shop in der Neubaugasse. Bei der Geburtstagsfeier einer gemeinsamen Freundin erzählt sie mir davon, dass sie in ihrer neuen Rolle als Chefin einen anderen Weg gehen will.

Sie lässt sich coachen, informiert sich und versucht für ihr Unternehmen einen eigenen Weg zu finden. Neues Leadership ist das und unterscheidet sich echt grundlegend von den üblichen Macho-Allüren in vielen Agenturen und Start-ups.

Der Hamburger Unternehmern Uwe Lübbermann hat erfolgreich Premium Cola gegründet und sich bewusst für eine andere, neue Form des Arbeitens entschieden. In seinem Unternehmen gibt es ausschließlich Konsens Entscheidungen und gleichen Lohn für alle.

Lübbermann baut dabei auf Vertrauen, schriftliche Verträge gibt es keine. Mit seinem Mitarbeiter, der Lieferantin oder der Kundin spricht er auf Augenhöhe.

Neben vielen Aspekten ist es die Arbeitskultur, die für viele Probleme verantwortlich ist. Also die Art und Weise, wie wir zusammen arbeiten. Zurückblickend auf meine persönlichen Erfahrungen und die vielen Gespräche, die ich zu diesem Thema geführt habe, sind diese 3 Dinge für mich besonders wichtig:

1. Ich kann mitentscheiden und gestalten.

2. Es gibt eine Kultur des Vertrauens.

3. Ich kann mich persönlich entfalten.

Wie seht ihr das? Schreibt mir: Lena@basicallyinnovative.com